Gartenkralle

Sommer ohne Chuchu

Als Chuchu bestellt, handelt es sich bei dieser Pflanze wahrscheinlich um einen Flaschenkürbis.
Als Chuchu bestellt, handelt es sich bei dieser Pflanze wahrscheinlich um einen Flaschenkürbis.Ute Woltron
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Ein südamerikanisches Kürbisgewächs, je nach Region Chayote, Machucho, Pepinela oder Chuchu genannt, sollte hierzulande eigentlich gedeihen, wenn man denn die richtigen Samen hätte.

Dies ist die Geschichte eines gärtnerischen Reinfalls. Es ist nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein, und meistens ist man ja selbst schuld, wenn etwas daneben geht. Diesmal allerdings bin ich unschuldig, denn ich wurde reingelegt. Doch von Anfang an: Es gibt ein Gemüse, dem man verfallen kann. Es handelt sich um ein Kürbisgewächs aus den Tropen, das unter guten Bedingungen in Windeseile wächst und Massen vorzüglicher Früchte bildet. Die sind etwa 25 Zentimeter groß, andeutungsweise birnenförmig, ein bisschen schrumpelig, aber von butterzarter Konsistenz.

Je nach Region nennt man die Pflanze Chayote, Machucho, Pepinela oder Chuchu. Hierzulande ist sie so gut wie unbekannt. Es wird angenommen, dass die großen Gärtner Lateinamerikas, die Azteken und die Maya, ihre ersten Züchter waren. Man kann daraus Salate zaubern, Aufläufe kochen und sich an einem nussig-zarten Geschmack erfreuen. Und da eine einzige Pflanze des Sechium edule ganze Pergolen überwuchert und zahllose Früchte spendiert, die botanisch betrachtet Panzerbeeren sind, ist die Chuchu das ideale Sommergewächs für unkomplizierte leichte Speisen. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach Chayote-Samen.

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