Cannabis-Legalisierung

Viele Gefahren zusammengerollt

Rund 20 Prozent haben erstmalig im Alter von 16 Jahren Cannabis konsumiert, zeigt eine Statistik Austria-Umfrage unter 10.000 Befragten.
Rund 20 Prozent haben erstmalig im Alter von 16 Jahren Cannabis konsumiert, zeigt eine Statistik Austria-Umfrage unter 10.000 Befragten. LordHenriVoton
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Während im Amsterdamer Stadtkern künftig keine Joints mehr geraucht werden sollen, will die Ampel-Koalition in Berlin ein zentrales Projekt umsetzen: Cannabis begrenzt zu legalisieren.

Oft wird der Spaziergang durch öffentliche Parkanlagen von Cannabis-Geruch begleitet. Kleingruppen stellen sich im Kreis auf, um den trichterförmigen Joint weiterzureichen. Wer nicht mitmacht, wird ausgegrenzt und gilt als Spielverderber. Wer mitraucht, fühlt sich binnen kurzer Zeit benebelt, entspannt und hat vielleicht Schwierigkeiten, dem Gesprächsverlauf zu folgen. Es sind Szenen wie diese, die aus dem urbanen Stadtkern kaum noch wegzudenken sind.

Ebenso wenig bei den deutschen Nachbarn. Dort haben sich die regierenden Parteien SPD, FDP und Grünen auf einen Kompromiss geeinigt. Sie planen, den Besitz und Konsum von Hanfpflanzen zu erleichtern. Zumindest, wenn es nach dem neuen Gesetzesentwurf geht. Dieser sieht vor, den Besitz von 25 Gramm Cannabis zum Eigenbedarf und den Eigenanbau von bis zu drei weiblichen blühenden Pflanzen zu erlauben. Das Kabinett hat den entsprechenden Gesetzentwurf bereits gebilligt, bis Ende 2023 soll das Gesetz in Kraft treten.

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