Sehr hässlich, was die italienische Kulturpolitik gerade anrichtet. Jetzt fordert Staatssekretär Sgarbi gar eine Damnatio Memoriae für „ausländische Direktoren“.
Die rechtsnationale Kulturpolitik in Italien treibt immer hässlichere Blüten: Nicht nur, dass Kulturstaatssekretär Vittorio Sgarbi über die Medien ausrichten lässt, dass die Zeit „ausländischer Museumsdirektoren“ vorbei sei, das ist man ja bereits gewohnt von diesem Mann fürs Scharfe. Nein, Sgarbi legte noch nach: „Ausländische Direktoren werden keine Spuren hinterlassen.“