Ölförderung

Ecuador: Abstimmung gegen Gold und Erdöl, Ausstieg aber noch nicht fix

Der Yasuní-Nationalpark. Hier begann die Ölförderung vor mehr als 15 Jahren,  nachdem er Aufruf an die Staatengemeinschaft, das Unterlassen der Ölförderung zu bezahlen, vergebens war.
Der Yasuní-Nationalpark. Hier begann die Ölförderung vor mehr als 15 Jahren, nachdem er Aufruf an die Staatengemeinschaft, das Unterlassen der Ölförderung zu bezahlen, vergebens war.(c) AP (Dolores Ochoa)
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Ecuador hat ein klares Votum gegen die Ölförderung und den Goldabbau im Amazonas-Regenwald gesetzt: Beide Projekte werden abgelehnt. Das Energieministerium mobilisiert allerdings dagegen. 

Im Trubel um die Präsidentschaftswahl in Ecuador sind zwei Volksabstimmungen beinahe untergegangen: Konkret geht es um die Ölförderung in einem national und international unter Schutz stehenden Gebiet im Amazonas-Regenwald und um sechs Goldminen in der Nähe von Quito, ebenfalls im Regenwald.

Insgesamt ist das Ergebnis eindeutig: Gegen den Abbau von Gold haben sich landesweit 68 Prozent ausgesprochen. Der Abbau von Gold ist auch deshalb besonders problematisch, weil dabei Quecksilber eingesetzt wird. Dieses Schwermetall verschmutzt das Wasser der Flüsse, bildet aber auch Rückstände im Boden und in weiterer Folge in der Vegetation. Das fragliche Gebiet namens Choco Andino liegt in der Nähe der Hauptstadt Quito – just in diesem Gebiet wird auch Trinkwasser für Teile von Quito gewonnen.

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