Eigentlich ist Karim Rahoma selbst Schauspieler. Quasi als zweites Standbein fotografiert er auf Filmfestivals wie in Venedig berühmte Kollegen.
Nächste Woche ist es wieder so weit. Am Dienstag wird Karim Rahoma wieder seine Tasche packen und nach Venedig reisen, wird am Lido bei einer Familie, die die Zeit selbst für einen Urlaub nützt, sein kleines Zimmer unterm Dach beziehen und sich ins Getümmel des Filmfestivals stürzen.
Seit zwölf Jahren sind die Filmfestivals in Venedig, Cannes oder Berlin Fixpunkt in Karim Rahomas Kalender. Dort ist er dann nicht als Schauspieler, der er eigentlich ist, sondern als Fotograf. Die Fotografie, sagt Rahoma, sei „fast eine Therapie“ für ihn, etwas, das ihm sinnstiftend erscheint, wenn ihn die Schauspielerei wieder einmal in eine Sinnkrise treibe.