Spionagevorwurf

U-Haft von US-Journalist Gershkovich in Russland verlängert

US-Journalist Evan Gershkovich (re.) bei einem Gerichtstermin am Lefortovsky-Gericht in Moskau am 24. August.
US-Journalist Evan Gershkovich (re.) bei einem Gerichtstermin am Lefortovsky-Gericht in Moskau am 24. August. APA / AFP / Natalia Kolesnikova
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Der Journalist war Ende März in Jekatarinburg wegen Spionage verhaftet worden.

Ein russisches Gericht verlängert einem Medienbericht zufolge die Untersuchungshaft des „Wall-Street-Journal“-Reporters Evan Gershkovich um drei Monate. Eigentlich hätte die U-Haft am 30. August enden sollen. Nun wird sie nach der Entscheidung eines Moskauer Gerichts bis zum 30. November dauern, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet. Gershkovich sei bei der Anhörung anwesend gewesen. Russland wirft dem Mann vor, unter dem Deckmantel des Journalismus Spionage betrieben zu haben. Das „Wall Street Journal“ weist den Vorwurf zurück, die USA fordern die Freilassung des Reporters.

Gershkovich war am 29. März in der Stadt Jekaterinburg im Ural verhaftet worden. Spionage kann in Russland mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft werden. (APA/Reuters)

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