Kontrolle

Wie Chinas KP künstliche Intelligenz einsetzt

Wang Haifeng, CTO von Baidu, bei der Präsentation von Baidus KI-Chatbot Ernie Bot am 16. März 2023 in Peking.
Wang Haifeng, CTO von Baidu, bei der Präsentation von Baidus KI-Chatbot Ernie Bot am 16. März 2023 in Peking.APA / AFP / Michael Zhang
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Erstmals hat die chinesische Regierung mehrere KI-Chatbots für die Öffentlichkeit freigegeben. Sie sind vor allem ein Werkzeug zur politischen Kontrolle.

Als die kalifornischen Entwickler von Open AI ihren Chat GPT auf den Markt brachten, reagierte die chinesische Regierung wie zu erwarten: Nach einem kurzen Zeitfenster der Neugierde ließ sie die Software für die eigene Bevölkerung sperren. Im Hintergrund jedoch arbeiteten die heimischen Programmierer bereits unter Hochdruck an einer chinesischen Alternative. Kürzlich hat Peking eine Lizenz an gleich mehrere Anbieter vergeben, um ihre Chatbots der Öffentlichkeit zugänglich machen zu dürfen. Als vielversprechendster Konkurrent zu Chat GPT gilt Ernie vom Internetriesen Baidu, dem chinesischen Pendant zu Google.

Bisher wurde die Entwicklung von KI-Software vor allem von den politischen Regulierungen in China gelähmt. Künstliche Intelligenz wird einerseits zwar von der Parteiführung in Peking als Zukunftstechnologie massiv gefördert, bietet aber gleichzeitig auch ein ungemein subversives Potenzial – nicht zuletzt, weil die Software selbst dazulernt. 

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