Goldman-Sachs-Panne kostet zweistelligen Millionenbetrag

Panne kostet Goldman Sachs
Panne kostet Goldman Sachs(c) REUTERS (BRENDAN MCDERMID)
  • Drucken

Das Geldhaus dürfte mit einem relativ geringen finanziellen Schaden davonkommen. Rund 80 Prozent der fehlerhaften Transaktionen wurden storniert.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs muss nach ihrer Handelspanne einem Insider zufolge nur mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Schaden rechnen. Der Computerfehler koste das Geldhaus einen zweistelligen Millionenbetrag, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag. Rund 80 Prozent der fehlerhaften Optionstransaktionen seien mittlerweile storniert worden.

Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass die Bank vier hochrangige IT-Mitarbeiter wegen der Panne beurlaubt habe. Das Institut hatte in der vergangenen Woche wegen technischer Probleme versehentlich eine Flut an Geschäften mit Aktienoptionen getätigt und damit den Markt kurzzeitig in Aufruhr versetzt. Goldman Sachs erklärte damals lediglich, dem Unternehmen drohe dadurch kein großer Verlust.

Immer wieder wird der Handel mit Optionen oder anderen Derivaten von technischen Pannen oder Manipulationsskandalen erschüttert. Nicht selten entstehen dabei hohe Verluste für die betroffenen Geldhäuser und andere Anleger.

(APA/Reuters)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:

Mehr erfahren

A view of the Goldman Sachs stall on the floor of the New York Stock Exchange
International

Goldman Sachs sorgte für Handelspanne an US-Börsen

Die Investmentbank hat wegen technischer Probleme eine Flut an Geschäften mit Aktienoptionen getätigt. Laut Insidern droht ein Verlust in Millionenhöhe.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.