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Wien

Erste Einblicke in die neuen Sofiensäle

Seit 2011 werden die Sofiensäle um 50 Millionen Euro renoviert. Mitte November wird der Festsaal eröffnet, dazu kommen 68 Wohnungen, ein Restaurant, ein Hotel und ein Fitnesstudio.
30.12.2016 um 22:13
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Hauptbild • (c) Visualisierung: schreinerkastler
1838 wurden die Sofiensäle im dritten Wiener Bezirk als Dampdbad eröffnet. Ab 1886 wurden sie für Bälle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.
1838 wurden die Sofiensäle im dritten Wiener Bezirk als Dampdbad eröffnet. Ab 1886 wurden sie für Bälle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Am 16. August 2001 lösten Flämmarbeiten am Dach des Hauptsaales einen Brand aus. Dann stand das historische Gebäude vorerst einmal leer.
Am 16. August 2001 lösten Flämmarbeiten am Dach des Hauptsaales einen Brand aus. Dann stand das historische Gebäude vorerst einmal leer.
(c) Christoph Hauser
2010 erwarb die Soravia-Tochter ifa AG das Gebäude, seit 2011 wird gebaut. Investitionsvolumen: 50 Millionen Euro.
2010 erwarb die Soravia-Tochter ifa AG das Gebäude, seit 2011 wird gebaut. Investitionsvolumen: 50 Millionen Euro.
(c) Tim Stani
Teile des Gebäudes, wie die Fassade, der Festssaal, das Foyer und der Stiegenaufgang stehen unter Denkmalschutz.
Teile des Gebäudes, wie die Fassade, der Festssaal, das Foyer und der Stiegenaufgang stehen unter Denkmalschutz.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Der Festsaal soll Mitte November fertig sein. Er wird noch ein Glasdach erhalten.
Der Festsaal soll Mitte November fertig sein. Er wird noch ein Glasdach erhalten.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Von Clubbings und Partys wie in den 90ern will man sich aber distanzieren. Stattdessen sollen Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und Firmenfeiern stattfinden.Im Bild: Eine Visualisierung des neuen Festsaals.
Von Clubbings und Partys wie in den 90ern will man sich aber distanzieren. Stattdessen sollen Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und Firmenfeiern stattfinden.Im Bild: Eine Visualisierung des neuen Festsaals.
(c) Visualisierung: schreinerkastler
Im Stiegenaufgang wird noch gebaut. Viele der historischen Ziegelmauern werden unter Betonplatten versteckt.
Im Stiegenaufgang wird noch gebaut. Viele der historischen Ziegelmauern werden unter Betonplatten versteckt.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Im 4. Obergeschoss waren ursprünglich Seminarräume für die Uni Klagenfurt geplant. Daraus wurde aber nichts. Ab März 2014 will hier die Ruby Hotelkette einen Standort mit knapp 80 Zimmern eröffnen.
Im 4. Obergeschoss waren ursprünglich Seminarräume für die Uni Klagenfurt geplant. Daraus wurde aber nichts. Ab März 2014 will hier die Ruby Hotelkette einen Standort mit knapp 80 Zimmern eröffnen.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Am 13. oder 14. November soll der restaurierte, 700 Quadratmetern große Festsaal eröffnet werden. Er wurde - bis auf das moderne Glas-Stahl-Dach - orginialgetreu restauriert.
Am 13. oder 14. November soll der restaurierte, 700 Quadratmetern große Festsaal eröffnet werden. Er wurde - bis auf das moderne Glas-Stahl-Dach - orginialgetreu restauriert.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Restaurieungsarbeiten der Logen beim Festsaal. Wo einst die Ballbesucher saßen und auf die Tanzfläche blickten, werden nun Nebenräume des Festsaales untergebracht (Büros, aber auch kleinere Räume, die vermietet werden können).
Restaurieungsarbeiten der Logen beim Festsaal. Wo einst die Ballbesucher saßen und auf die Tanzfläche blickten, werden nun Nebenräume des Festsaales untergebracht (Büros, aber auch kleinere Räume, die vermietet werden können).
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Unten Festsaal, oben Wohnungen. Insgesamt wurden für den Festsaal und die Fassade 70.000 Lagen Blattgold verarbeitet.
Unten Festsaal, oben Wohnungen. Insgesamt wurden für den Festsaal und die Fassade 70.000 Lagen Blattgold verarbeitet.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Blick von einem Balkon des dort geplanten Hotels Richtung Wien Mitte. Links und rechts der historischen Fassade, die den Schriftzug trägt, wurde eine modernen Keramik-Fasse gebaut.
Blick von einem Balkon des dort geplanten Hotels Richtung Wien Mitte. Links und rechts der historischen Fassade, die den Schriftzug trägt, wurde eine modernen Keramik-Fasse gebaut.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
115 Personen arbeiten täglich auf der Baustelle. Gebaut wird seit 28. November 2011.
115 Personen arbeiten täglich auf der Baustelle. Gebaut wird seit 28. November 2011.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Das Denkmalamt hat nicht nur eine eigene Kammer auf der Baustelle. Sie wurden auch in die Bauarbeiten miteinbezogen. Denkmalgeschützt sind aber nur der Festsaal, ein Teil der Fassade sowie der Stiegenaufgang und das Foyer.
Das Denkmalamt hat nicht nur eine eigene Kammer auf der Baustelle. Sie wurden auch in die Bauarbeiten miteinbezogen. Denkmalgeschützt sind aber nur der Festsaal, ein Teil der Fassade sowie der Stiegenaufgang und das Foyer.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
1838 eröffnete Franz Morawetz, ein jüdischer Unternehmer, die Sofiensäle als russisches Dampfbad. Kurz darauf wurde es zu einer Badeanstalt, dem Sofienbad umgestaltet. Im Winter wurde das Becken zugedeckt und zu einem Ballsaal umfunktioniert. Dank dem Becken hatte der Saal eine besonders gute Akustik.
1838 eröffnete Franz Morawetz, ein jüdischer Unternehmer, die Sofiensäle als russisches Dampfbad. Kurz darauf wurde es zu einer Badeanstalt, dem Sofienbad umgestaltet. Im Winter wurde das Becken zugedeckt und zu einem Ballsaal umfunktioniert. Dank dem Becken hatte der Saal eine besonders gute Akustik.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Da wo sich einst das Becken befand, also direkt unter dem Festsaal, wird ab Frühling 2014 geschwitzt. Die Fitnessstudio-Kette John Harris eröffnet im ersten Untergeschoss ein Fitnessstudio auf 1.600 Quadratmetern.
Da wo sich einst das Becken befand, also direkt unter dem Festsaal, wird ab Frühling 2014 geschwitzt. Die Fitnessstudio-Kette John Harris eröffnet im ersten Untergeschoss ein Fitnessstudio auf 1.600 Quadratmetern.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Im Erdgeschoss ist ein Lokal mit 200 Sitzplätzen (davon 44 im Raucherbereich) geplant. Das Konzept: Café mit Frühstück, Restaurant, Bar und Gastgarten. Das Lokal soll "The Room" heißen und wird von Joachim Bankel von Fusion Events (Babenberger Passage) betrieben.
Im Erdgeschoss ist ein Lokal mit 200 Sitzplätzen (davon 44 im Raucherbereich) geplant. Das Konzept: Café mit Frühstück, Restaurant, Bar und Gastgarten. Das Lokal soll "The Room" heißen und wird von Joachim Bankel von Fusion Events (Babenberger Passage) betrieben.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Oben Wohnungen, unten Restaurant. Blick auf die neue Keramik-Fassade (die alte ist noch unter Bauabdeckungen verhüllt).
Oben Wohnungen, unten Restaurant. Blick auf die neue Keramik-Fassade (die alte ist noch unter Bauabdeckungen verhüllt).
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Blick von einer Wohnung im zweiten Dachgeschoss über den Festsaal auf das Nachbarhaus.
Blick von einer Wohnung im zweiten Dachgeschoss über den Festsaal auf das Nachbarhaus.
Fast alle Wohnungen verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon.
Fast alle Wohnungen verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
Neue Fassade auf der Marxerstraße.
Neue Fassade auf der Marxerstraße.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
68 Wohnungen (50 geförderte, 18 frei finanzierte) auf insgesamt 5.250 Quadratmetern wurden errichtet. Am 16. September werden die ersten Wohnungen bezogen. Die geförderten Wohnungen sind alle vergeben, bei den frei finanzierten gibt es noch Wartelisten.
68 Wohnungen (50 geförderte, 18 frei finanzierte) auf insgesamt 5.250 Quadratmetern wurden errichtet. Am 16. September werden die ersten Wohnungen bezogen. Die geförderten Wohnungen sind alle vergeben, bei den frei finanzierten gibt es noch Wartelisten.
(c) Photographer: Philipp Splechtna
So sollen die Sofiensäle in Zukunft aussehen. Derzeit ist die historische Fassade noch von einem Gerüst verstellt, das in drei Wochen abgenommen wird. Ab Frühling 2014 sollen auch das Hotel, Fitnesscenter und Restaurant in Betrieb sein.Bild: Eine Visualisierung des fertigen Projekts.
So sollen die Sofiensäle in Zukunft aussehen. Derzeit ist die historische Fassade noch von einem Gerüst verstellt, das in drei Wochen abgenommen wird. Ab Frühling 2014 sollen auch das Hotel, Fitnesscenter und Restaurant in Betrieb sein.Bild: Eine Visualisierung des fertigen Projekts.
(c) Schreiner

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