Bank of America verkauft Anteil an chinesischer Bank

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Die Bank of America steigt bei der China Construction Bank aus, mit dem Verkaufserlös sollen die Reserven der Bank gestärkt werden.

Die Bank of America steigt nach acht Jahren vollends aus Chinas zweitgrößter Bank aus. Zur Stärkung seiner Reserven läutete das Institut am Dienstag den Verkauf von Aktien der China Construction Bank (CCD) im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar (1,14 Mrd. Euro) ein. Die von der US-Bank genannte Preisspanne bedeutet einen Abschlag von bis zu fünf Prozent auf den Hongkonger Schlusskurs der Anteilsscheine.

In den vergangenen Jahren hat die Bank of America bei einer gründlichen Bereinigung ihrer Bilanz insgesamt rund 60 Mrd. Dollar eingenommen. Vor zwei Jahren spülte dabei ein Verkauf von CCB-Anteilen bereits rund 15 Mrd. Dollar in die Kasse.

Hochprofitabel

Erst im Mai hatte sich Goldman Sachs nach sieben Jahren mit einem Milliardengewinn von einer Beteiligung an der größten chinesischen Bank getrennt, der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC).

Westliche Institute beteiligten sich vor rund zehn Jahren an vielen chinesischen Geldhäusern, als diese sich auf einen Börsengang vorbereiteten. Das Engagement verlief zwar meist hochprofitabel, brachte jedoch kaum strategische Vorteile. Einige europäische Institute sind auch weiterhin an chinesischen Großbanken beteiligt - etwa die in Großbritannien ansässige HSBC und die spanische BBVA.

(APA/Reuters)

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