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Aufbruch braucht Energie – „DIYALOG“: New Energies bringt künstlerischen Drive nach Wien

Untitled [Structures 2], 2009, Seeds, collage on cardboard, 100 x 70 cm, Courtesy the artist and Club Electroputere, Bucharest (Detail)
Untitled [Structures 2], 2009, Seeds, collage on cardboard, 100 x 70 cm, Courtesy the artist and Club Electroputere, Bucharest (Detail)© Photo: Remus Badea / Mihail Trifan |
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Das von der OMV gesponserte Special Project “DIYALOG“: New Energies bringt junge Kunstinstitutionen aus Rumänien nach Wien: eine einzigartige Gelegenheit, den Aufbruch einer neuen Kunstszene miterleben zu können.

Seit der Wende 1989 schreitet der noch lange nicht abgeschlossene Prozess der Entwicklung der rumänischen Kunstszene fort. Fast könnte man dabei von einer Neufindung sprechen, denn zeitgenössische Kunst war – jenseits von Kunsthandwerk und Genremalerei – in der Zeit Ceausescus starken Repressionen ausgesetzt.

Zwar gibt es ein nationales Museum  für zeitgenössische Kunst, das MNAC in einem Teil des   ungeliebten Palastes des Volkes, aber nur wenige etablierte Galerien und Ausstellungsinstitutionen. Mit Unterstützung der OMV bringt die VIENNAFAIR The New Contemporary im Rahmen der Sonderpräsentation „DIYALOG“: New Energies nun Offspaces und Institutionen aus Rumänien erstmals nach Wien -  eine Möglichkeit, interessante Positionen der jungen rumänischen Kunstszene zu entdecken.

Der Club Electroputere wurde 2009 von Adrian Bojenoiu und Alexandru Niculescu als ein rumänisches Zentrum für zeitgenössische Kultur in Bukarest gegründet und verfolgt das Ziel, neue Formen des künstlerischen Ausdrucks zu fördern und den kulturellen Diskurs in der rumänischen Kunst in Gang zu setzen. Mit Mihail Trifan präsentiert der Club Electroputere im Rahmen von “DIYALOG”: New Energies eine experimentelle, wenig in der Öffentlichkeit bekannte rumänische Einzelposition. Seine Arbeiten vereinen mit Leichtigkeit Malerei, Performance, Installation, Objekt und Musik.

Freedom she said, 2010, Video Still, 10 min, Courtesy the artist and Experimental Project, Bucharest© Experimental Project, Bucharest / Patricia Teodorescu |

Experimental Project wurde 2010 in Bukarest als nichtpolitische Non-Profit-Organisation gegründet, um Kultur- und Bildungsprogramme einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Rhythmus von zwei Jahren organisiert Experimental Project die Grafikbiennale IEEB – International Experimental Engraving Biennial mit dem Ziel, ein neues Verständnis für Druckgrafik als eigenständiges Kunstmedium zu schaffen und neue Techniken zu erforschen. Experimental Project zeigt Arbeiten von Marilena Preda Sânc, Valeriu Șchiau und Patricia Teodorescu. Im Mittelpunkt der präsentierten Werke stehen gesellschaftspolitische Themen.

KILOBASE BUCHAREST – von den KünstlerInnen Ioana Nemeş (1979–2011) und Dragoş Olea initiiert – versteht sich als „nomadische Galerie“, die mittels Projektinhalten und Ausstellungen die Grenzen des Kunstmarktes, die Art und Weise seines Funktionierens austestet sowie dem Einfluss von KünstlerInnen nachgeht. KILOBASE BUCHAREST überrascht mit Werken von Apparatus 22, Farid Fairuz, Carl & Pontus Olsson und Tobias Sternberg.

Dear Money, 2013, Drawing on paper, collage, 24,5 x 30 cm, © The artist, Courtesy Salonul de proiecte, Bucharest© Photo: Ștefan Sava / Geta Brătescu |

Salonul de proiecte ist ein auf Initiative von Magda Radu und Alexandra Croitoru ins Leben gerufenes Projekt, das mit Unterstützung des National Museum of Contemporary Art (MNAC) in Bukarest Ausstellungen zur jungen zeitgenössischen Kunstproduktion in Rumänien organisiert. Salonul de proiecte zeigt  Arbeiten auf Papier, 42 Kunstpositionen zum Thema Geld – darunter u. a. Marina Albu, Mihuț Boșcu Kafchin, Geta Brătescu, Tudor Bratu, Anetta Mona Chișa & Lucia Tkáčová, Olivia Mihălțianu und Delia Popa.

Mit “DIYALOG“: New Energies möchte die OMV einen Beitrag zum kulturellen Dialog im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst leisten. Rumänien und die Türkei zählen neben Österreich zu den Kernmärkten des integrierten, internationalen Öl- und Gasunternehmens. Darüber hinaus ist die OMV in der Kaspischen Region aktiv.