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Trotz Protests der Pfarre: FP-Wahlkampf vor dem Dom

(c) Fabry
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Die Erzdiözese Wien hatte 2010 ein Verbot für Partei-Events vor dem Stephansdom gefordert, doch genutzt hat es nichts.

Wien. Die FPÖ ist im Wahlkampf - und im Rahmen der „Nächstenliebe-Tour 2013" wird Parteichef Heinz-Christian Strache am Freitag auf dem Stephansplatz auftreten. 2010 war das schon einmal so. Damals hatten das via Lautsprecher eingespielte Läuten der Pummerin sowie auf den Dom projizierte FPÖ-Logos allerdings den Ärger von Pfarre und Erzdiözese provoziert. Schnell kündigte man damals ein Verbot für Partei-Events an. Gespräche mit Bezirk und Polizei folgten.

Genützt hat es nichts. Der Stephansplatz ist öffentlich, die Dompfarre nur Anrainer. Zwar gibt es nach Auskunft der Erzdiözese mit dem Bezirk ein Agreement darüber, dass der Platz nur für kirchliche Veranstaltungen freigegeben werde, rechtlich könne dort - das garantieren Rede- und Versammlungsfreiheit - jedoch jeder Veranstaltungen abhalten.

 

(awe)