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Oberösterreicher strafen SPÖ für Swap-Affäre

Linz. Die SPÖ ist zwar nach wie vor stärkste Partei, aber selbst Landesparteichef Josef Ackerl wollte nicht von Sieg sprechen. Kein Wunder, hat die SPÖ doch in Oberösterreich mit minus drei Prozentpunkten mehr verloren als im Bundesschnitt. Vor allem in ihren Domänen Linz und Steyr verlor die SPÖ signifikant. Grund dafür dürften mit die desaströsen Swap-Geschäfte der Stadt Linz – aktuell streiten Stadt und Bawag vor Gericht um 500 Mio. Euro – gewesen sein. Dazu kam zuletzt die angekündigte und dann doch verhinderte Rückkehr des in der Swap-Affäre angeklagten Ex-Finanzstadtrates Johann Mayr (SP) in die OÖ GKK – die die innerparteilichen Konflikte deutlich machte.

Die ÖVP aber konnte das nicht für sich nutzen: Zwar waren die Verluste mit minus 1,5Prozentpunkten in OÖ vergleichsweise gering, in Linz und Steyr fiel die ÖVP aber auf Platz vier zurück. Und auch die FPÖ verzeichnete geringere Zuwächse als im Bundesschnitt. (cim)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2013)