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Die revolutionäre Zukunft und das Glück in der Kunst

Dominika Olszowy, Congratulatory for Ossowiecki, Video 11:47min, 2011, Courtesy Dominika Olszowy
Dominika Olszowy, Congratulatory for Ossowiecki, Video 11:47min, 2011, Courtesy Dominika Olszowy
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Kann Kunst Revolutionen auslösen? Fragen sich KünstlerInnen eigentlich ob Kunst(machen) glücklich macht? In zwei Sonderausstellungen zeigt die VIENNAFAIR The New Contemporary die unterschiedlichen Konzepte junger Künstlerinnen und Künstler aus Georgien und Polen.

Im Rahmen der VIENNAFAIR The New Contemporary präsentieren die künstlerischen Leiterinnen Christina Steinbrecher-Pfandt und Vita Zaman in der Sonderschau VIENNA Duet Georgien und Polen als Länderschwerpunkte. Die diesjährigen zwei Präsentationen entstehen in enger Kooperation mit Galerien, Institutionen und Organisationen sowie ExpertInnen aus den beiden Ländern.

 

© Maria Tobola / Maria Ewa Tobola, ZOO, Video, 2010, 2 min 10 sec

 

Der georgische Teil von VIENNA Duet „Our Caucasus oder Chveni Kavkasioni“, wird kuratiert von den künstlerischen Leiterinnen der VIENNAFAIR The New Contemporary und Irena Popiashvili und wird unterstützt vom georgischen Ministerium für Kultur und Denkmalschutz. Präsentiert werden Arbeiten von den in Wien lebenden und arbeitenden georgischen KünstlerInnen Gogi Okropiridze, Guia Rigvava, Tamuna Sirbiladze und Tatia Skhirtladze und von in Georgien ansässigen KünstlerInnen wie Marika Asatiani, Andro Eradze, Giorgi Khaniashvili, Maya L. Sumbadze, Mamuka Japaridze, Sophia Tabatadze, Koka Ramishvili, Nino Kvrivishvili, Kote Sulaberidze und Natela Grigalashvili. Der Titel der Gruppenausstellung bezieht sich auf den Film „The Wishing Tree“ von Tengiz Abuladze aus dem Jahr 1976. Der Film erzählt die Lebensgeschichte mehrerer DorfbewohnerInnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Unter ihnen ist ein ungewöhnlicher Mann, der an eine bessere Zukunft und eine kommende Revolution glaubt und eine Fangemeinde unter den Dorfkindern hat. Der Refrain ihrer „Hymne“ lautet „Chveni Kavkasioni”, was „unser Kaukasus“ heißt.

 

© Hubert Czerepok / Hubert Czerepok, Madness is like gravity, Neon, 200 x 190cm, 2011, Courtesy ŻAK | BRANICKA Gallery, Berlin / Cracow
© Hubert Czerepok / Hubert Czerepok, Madness is like gravity, Neon, 200 x 190cm, 2011, Courtesy ŻAK | BRANICKA Gallery, Berlin / Cracow

 

Das polnische Projekt von VIENNA Duet „Who Are You or The Polish School of Happiness“, präsentiert unter der kuratorischen Begleitung der polnischen Kunsthistorikerin Klara Czerniewska zeitgenössische Kunstpositionen aus Polen. „Was ist Glück?“, „Wie können wir glücklich werden?“, „Kann man glücklich sein lernen?“ und schließlich „Macht Kunst (machen) glücklich?“ – Wie oft stellen wir uns diese Fragen? Fragen sich das auch junge KünstlerInnen aus Polen? Die teilnehmenden KünstlerInnen suchen nach neuen Ideen, Formen und Ausdrucksweisen, während sie gleichzeitig kontinuierlich das Subjekt analysieren. Hürden zu überwinden so wie Don Quixote, führt sie zu einer Ich-Erzählung ohne Vorbehalte. Teilnehmende KünstlerInnen sind: Tymek Borowski, Hubert Czerepok, Lukasz Jastrubczak, Przemek Matecki, Dominika Olszowy, Malgorzata Szymankiewicz, Maria Tobola, und Janek Zamoyski. Die Sonderpräsentation wird vom Polnischen Institut Wien unterstützt.