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Finanzministerium erhält erneut Verstärkung von Postlern

Post Postler
Von der Post zur Finanz: Beamte sollen "sinnvoll" beschäftigt werden.Michaela Bruchberger
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Bis zu hundert Mitarbeiter von Post und Telekom sollen nach einer zweijährigen Ausbildung bei Betrugsbekämpfung und Steuerfahndung helfen.

Erneut sollen bis zu hundert Mitarbeiter von Telekom und Post "nach einer Rekrutierungsphase" ins Finanzministerium wechsler. Das erklärten Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung. Die beiden Ministerinnen und die Vorstandsvorsitzenden von Post und Telekom, Georg Pölzl und Hannes Ametsreiter, unterzeichneten eine Vereinbarung über einen neuerlichen Personaltransfer aus den beiden Unternehmen ins Finanzministerium, hieß es in der Aussendung.

Seit Herbst 2009 haben nicht mehr benötigte Post- und Telekombeamte die Möglichkeit zum Wechsel. Bis zum heurigen Frühjahr wechselten insgesamt 675 Mitarbeiter innerhalb des Bundesdienstes, davon 201 als administrative Unterstützung bei der Betrugsbekämpfung und der Steuerfahndung ins Finanzministerium. Mit den bisherigen Personaltransfers habe man sehr gute Erfolge erzielen können, sagt Fekter.

Sinnvolle Beschäftigung

Die Mitarbeiter werden eine Ausbildungsphase durchlaufen, nach etwa eineinhalb bis zwei Jahren sollen die neuen Bediensteten voll eingesetzt werden können, so Fekter. "Das ist die konsequente Weiterführung unserer Mobilitätsoffensive im öffentlichen Dienst", erklärte Heinisch-Hosek. Ziel sei es, Beamte, die in ihren Unternehmen nicht mehr benötigt werden, sinnvoll in Bereiche der Bundesverwaltung, in denen Personalbedarf besteht, zu integrieren.

(APA)