Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Arsenal fühlt sich stark genug für Dortmund

Arsenal fuehlt sich stark
Arsenal fuehlt sich stark(c) REUTERS (ANDREW WINNING)
  • Drucken

Herausragend bei Arsenal ist Neuzugang Mesut Özil. Er freut sich auf seine Landsmänner aus Dortmund.

London. Nach dem überragenden Start in die Saison träumt Arsenal in der Champions League vom großen Wurf. „Diese Saison können wir es ins Finale schaffen, warum nicht?“, meint Arsenals Langzeittrainer Arsène Wenger. Nach den zwei Siegen gegen Marseille (2:1) und Napoli (2:0) wartet Dienstag im Schlager Borussia Dortmund.

Der 63-jährige Wenger will bei den Gunners, die aktuell die Tabelle der englischen Premier League anführen, die Geister der Saison 2005/06 wecken. Damals hat Arsenal das Finale der Champions League erreicht, dort aber gegen den FC Barcelona 1:2 verloren. „Unser Team hat Routine. Wir spielen überall und gegen jeden auf Sieg, wir haben keinerlei Hemmungen“, berichtet der Franzose.

Herausragend bei Arsenal ist Neuzugang Mesut Özil. Der Deutsche freut sich auf das Gastspiel der Dortmunder, die vergangene Saison erst im Endspiel von Bayern München gebremst worden sind. „Ich habe in den Spielen gegen deutsche Mannschaften fast immer ein Tor gemacht oder eines vorbereitet, das gibt mir ein gutes Gefühl. Außerdem spielen wir zuerst hier in London, das ist ein Vorteil“, sagt der Ex-Real-Madrid-Legionär vor dem Doppelpack gegen die Borussen.

Arsenal sei eine reife Mannschaft, unterstreicht ähnlich wie Wenger auch Özil: „Wir wissen, welche Klasse wir haben.“

Im zweiten großen Schlager am Dienstag empfängt AC Milan in Gruppe H FC Barcelona. Milan und Barça sind in der Königsklasse längst Dauerrivalen und treffen bereits die dritte Saison in Folge aufeinander. Im vergangenen Februar und März hat sich Barça im Achtelfinale mit dem Gesamtscore von 4:2 durchgesetzt. „Wir wollen Revanche“, fordert Milan-Kicker Philippe Mexès. Geleitet wird die Partie von Felix Brych. Also von jenem Schiedsrichter, der das Phantom-Tor des Leverkuseners Stefan Kießling anerkannt hat.

Programm heute, Gruppe E: Steaua Bukarest – FC Basel (live, SRF zwei), Schalke (Fuchs) – Chelsea. Gruppe F: Arsenal – Dortmund, Marseille – SSC Napoli. Gruppe H: Celtic Glasgow – Ajax Amsterdam, AC Milan – FC Barcelona.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.10.2013)