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Nationalfeiertag: 84 Prozent kennen Bedeutung

Nationalfeiertag Prozent kennen Bedeutung
Symbolbild(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
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Der Großteil der Österreicher kann nach eigenen Angaben erklären, was am 26. Oktober gefeiert wird - zumindest "so ungefähr".

43 Prozent der Österreicher kennen nach eigenen Angaben die Bedeutung des Nationalfeiertages am 26. Oktober (an dem 1955 das Gesetz zur Österreichischen Neutralität beschlossen wurde) sehr genau. Weitere 41 Prozent wissen "so ungefähr" Bescheid. Nur 17 Prozent haben keine Ahnung, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS ergab.

Die Werte aus der Ende September bis Anfang Oktober durchgeführten Umfrage unter mehr als 1000 Personen ab 16 Jahren sind damit nahezu ident mit jenen einer Umfrage vor fünf Jahren. Damals gaben 14 Prozent an, nichts über den Hintergrund des Nationalfeiertages zu wissen.

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Vorteile gegenüber anderen EU-Ländern überwiegen

Die Meinungsforscher erkundigten sich auch nach den Vor- und Nachteilen Österreichs im Vergleich zu anderen EU-Ländern in den Augen seiner Bewohner. Das Ergebnis zusammengefasst: Das Positive überwiegt das Negative im Verhältnis drei zu eins. Am stärksten unterscheidet sich demnach die Alpenrepublik von anderen Staaten durch die gute ärztliche Versorgung, den Zustand der Natur, die landschaftlichen Reize und die Altersversorgung. Es folgen Aspekte wie das Essen und Trinken, die sozialen Rechte der Arbeitnehmer, die Ausbildung und die Sehenswürdigkeiten.

Gegenüber 2008 haben die Rechte der Arbeitnehmer, das kulturelle Angebot und jenes an Arbeitsplätzen mit jeweils plus elf Prozentpunkten am meisten zugelegt. Deutlich weniger Gewicht haben für die Befragten die Nachteile Österreichs. Am schlechtesten steht Österreich im Vergleich zu den europäischen Nachbarn bezüglich "Sauberkeit und Anständigkeit in der Politik und im öffentlichen Leben" da. In den vergangenen fünf Jahren haben die Meinungsforscher in diesem Manko eine Steigerung um sieben Prozentpunkte festgestellt. "Die Korruptionsskandale der letzten Jahre haben sich somit im Bewusstsein der Österreicher verankert", resümieren sie.

(APA)

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