Achtung, Falle! - Fiese Fragen beim Bewerbungsgespräch

(c) pexels

Personaler haben zahlreiche böse Tricks auf Lager - lassen Sie sich bloß nicht verunsichern und bewahren Sie Ruhe!

Personaler haben verschiedene Tricks auf Lager, um Sie auf die Probe zu stellen. Durch sogenannte „Stressinterviews“ werden Ihre Stressresistenz und Frustrationstoleranz getestet: mit unangenehmen, unverständlichen oder sinnlosen Fragen versucht man, Sie aus dem Konzept zu bringen. Mit Überrumpelungstaktiken und Fangfragen will man testen, wie schnell Sie sich verunsichern lassen. Durch Provokationen oder gezielte Unterbrechungen fordert man Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Fähigkeit zu sachlicher Gesprächsführung heraus.

Prinzipiell gilt: Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen! Reagieren Sie stets sachlich und auf keinen Fall emotional!

Ein paar Beispiele für fiese Fragen, auf die Sie immer vorbereitet sein sollten:

  • "Was können Sie eigentlich zum Erfolg der Firma beitragen?": Dabei geht es darum, Ihren beruflichen Wert einzuschätzen. Außerdem prüft Ihr Gegenüber, ob Sie sich genau über die Stelle informiert haben. Verpacken Sie die Informationen, die Sie haben in eine überzeugende Antwort.
  • "Welchen alternativen Lebensplan haben Sie?": Damit will man testen, ob der Job nur eine Übergangslösung für Sie darstellt. Erklären Sie überzeugend, weshalb ein alternativer Plan nicht nötig scheint und Sie sich langfristig in der Stelle sehen können.
  • "Wie finden Sie es, kritisiert zu werden?": Auf diese Frage antworten Sie richtig, indem Sie zum Beispiel betonen, dass Sie konstruktive Kritik sehr wichtig finden, auch wenn diese manchmal unangenehm sein kann.
  • "Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?": Heben Sie eine wertvolle Eigenschaft passend zu dem gewünschten Job hervor, z.B. Kommunikationsfähigkeit. Positiv ist es auch, wenn Sie sagen, dass Sie sich mit der Firmenphilosophie identifizieren können.
  • Durch Mehrfachfragen wird Ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit getestet. Beantworten Sie einzelne enthaltene Teilfragen, um nicht durcheinander zu kommen und heben Sie so jene Teile heraus, auf die Sie am besten vorbereitet sind.

Doch es sind nicht nur diese heiklen Fragen, vor denen Sie sich in Acht nehmen müssen. Auch die nonverbale Kommunikation spielt hier eine Rolle. Durch erstaunte Blicke, zum Beispiel, versuchen Personaler Sie aus dem Konzept zu bringen. Auch hier gilt: bleiben Sie so ruhig wie möglich und lassen Sie sich nicht irritieren.