Im Keller: Rotgipfler Satzing

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Gumpoldskirchner aus Tattendorf.

Vielleicht ist es schon aufgefallen. Ich stecke seit einiger Zeit in einer schwierigen Burgunderphase. Ich steh auf das Zeug. Und zwar sowohl in Weiß als auch in Rot. Schwierig, da wieder herauszukommen. Aber möglich. Es gibt ein paar Tricks. Apropos Burgunder: Der Johanneshof Reinisch in Tattendorf in der Thermenregion ist, was Pinot Noir und St. Laurent (Holzspur) betrifft, so ziemlich genial. Jetzt kommt der Trick: Ich widme mich diesmal dem Rotgipfler Satzing 2011. Weil der kommt - zugegeben - zumindest burgundisch daher. Die Riede Satzing liegt übrigens in Gumpoldskirchen am Fuß des Anninger. Dort stehen bis zu 40 Jahre alte Rebstöcke. Perfekte Voraussetzungen also für einen gediegenen, komplexen Wein. Schöne Aromen, aber nicht vordergründig parfümiert. Ein Wein, der Spaß macht und gleichzeitig Tiefgang hat. Solche Weine kredenz ich gern, wenn Weinkenner und Weinpenner an einem Tisch sitzen. Der passt eigentlich immer. Vor allem zur Wiener Küche. Ich sag nur: Gefüllte Paprika. Ja, ich glaube, auf diese Weise könnte ich die Burgunderphase überwinden.

Johanneshof Reinisch, Rotgipfler Satzing 2011, kostet ab Hof 18,60 Euro, www.j-r.at

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