Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Papst küsste Beulen und Wunden eines Kranken

Ein Gebet für den schwer kranken Mann: Papst Franziskus bei der Generalaudienz.
Ein Gebet für den schwer kranken Mann: Papst Franziskus bei der Generalaudienz.(c) EPA/CLAUDIO PERI
  • Drucken

Franziskus rührte mit seiner Geste die Besucher der Generalaudienz am Petersplatz in Rom.

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch wieder seine Fürsorge und Offenheit für Kranke und leidende Menschen bewiesen. Der Pontifex näherte sich auf dem Petersplatz einem schwerkranken Mann, dessen Gesicht und Hände von Beulen und Wunden bedeckt waren. Franziskus lächelte dem Mann zu, umarmte und streichelte ihn auf dem Kopf und küsste ihn. Eine Geste, die einige Pilger zu Tränen rührte.

Am Ende seiner Ansprache bei der Generalaudienz rief der Papst zudem die 50.000 Gläubigen auf dem Petersplatz auch zu einer Schweigeminute und einem Gebet für die Heilung eines schwer kranken Mädchens auf. Vor der Audienz habe er die eineinhalb Jahre alte Noemi und deren Eltern getroffen. "Gestattet mir jetzt, euch zu einem Akt der Liebe aufzurufen. Aber bleibt ruhig. Es wird keine Kollekte geben", fügte er lächelnd hinzu.

Noemi sei getauft und damit "eine von uns". "Bitten wir den Herrn, dass er ihr hilft und ihr die Gesundheit zurückgibt." Nach einem Moment der Stille betete der Papst mit den Teilnehmern der Generalaudienz ein Ave Maria.

(APA)