Wiener Börse: ATX zu Mittag mit leichterer Tendenz

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Im Vorfeld der näher rückenden EZB-Zinsentscheidung bewegten sich die europäischen Aktienmärkte nicht viel.

Die Wiener Börse hat sich heute, Donnerstag, zu Mittag bei moderatem Volumen mit etwas leichterer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 2.658,97 Punkten errechnet, das ist ein moderates Minus von 6,69 Punkten bzw. 0,25 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,02 Prozent, FTSE/London -0,24 Prozent und CAC-40/Paris -0,17 Prozent.

Im Vorfeld der näher rückenden EZB-Zinsentscheidung bewegten sich die europäischen Aktienmärkte nicht viel. Marktteilnehmer sprachen von zurückhaltenden Akteuren.

OMV im Fokus

Auf Unternehmensebene stand am heimischen Markt OMV in der laufenden Berichtsaison mit veröffentlichten Drittquartalszahlen im Scheinwerferlicht. Der Öl- und Gaskonzern musste bei einem leicht rückläufigen Umsatz einen klaren Gewinneinbruch hinnehmen. Die Zahlen entsprachen im Wesentlichen den Erwartungen der von der APA befragten Analysten. Die Experten von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) schreiben hingegen, dass die OMV mit den vorgelegten Q3-Zahlen überzeugen konnte. Die OMV-Aktie reagierte mit einem Kursminus von 1,21 Prozent auf 36,80 Euro.

Andritz gewannen weitere 1,17 Prozent auf 48,05 Euro, nachdem die Titel bereits am Vortag nach vorgelegten Quartalszahlen um fünf Prozent hochgesprungen waren. Die Commerzbank-Analysten haben ihre Empfehlung für die Aktien des Anlagenbauers von "Buy" auf "Add" gesenkt. Das Kursziel wurde hingegen von 48 auf 52 Euro hochgestuft. Die Abstufung sei der jüngsten Kursrally geschuldet, denn ansonst sei Andritz eine attraktive Anlage, hieß es in der Studie.

voestalpine legen zu

voestalpine stärkten sich um 0,80 Prozent auf 35,71 Euro. Die Wertpapierexperten von J.P.Morgan Cazenove revidierten ihr Kursziel für die Stahlaktien nach den jüngsten Quartalszahlen von 36 auf 40 Euro nach oben. Die Empfehlung lautet weiterhin "Overweight".

Die Banken gingen in verschiedene Richtungen. Während Raiffeisen ein Kursplus von 1,32 Prozent auf 28,02 Euro einstreifen konnten, gaben Erste Group um 1,55 Prozent auf 26,09 Euro nach. Unter den weiteren Schwergewichten bauten Immofinanz ein Minus von 0,42 Prozent auf 3,30 Euro.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 9.40 Uhr bei 2.663,38 Punkten, das Tagestief lag im Eröffnungshandel bei 2.648,62 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,25 Prozent tiefer bei 1.305,57 Punkten. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 18 mit tieferen und zwei unverändert. In zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 1.682.089 (Vortag: 1.676.196) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 49,567 (74,51) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 235.027 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 12,30 Mio. Euro entspricht.

(APA)

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