Mulitmedia: ORF will auf "Puls" werben

Dem ORF erscheint die Sendermiete von 262.620 Euro jährlich, die der private Ballungsraum-Sender "Puls-TV" für die Nutzung des ORF-Senders am Kahlenberg zu bezahlen hat, zu gering. Die Medienbehörde KommAustria hatte die Bedingungen für die Sendermiete einst festgelegt, der Bundeskommunikationssenat (BKS) hatte sie später bestätigt - nun bekämpft der ORF den Bescheid vor dem Verfassungsgerichtshof. Der Öffentlich-Rechtliche moniert unter anderem, dass ihm durch die Überlassung des Kanals an "Puls-TV" Werbeeinnahmen entgehen würden - und verlangt in seinem Programm-Fenster auf dem "Puls-TV"-Kanal (der ORF sendet dort täglich von 19.00 bis 19.25 sein "Wien heute") zwei Werbeminuten. Das wiesen der BKS und "Puls-TV" mit dem Hinweis zurück, dass dem ORF regionale und lokale Werbung verboten sei. Mit einer Entscheidung der Verfassungsrichter wird in den kommenden Wochen gerechnet.

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