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Team Stronach vor Gericht: Fußi fordert 48.000 Euro

Streit Stronach Fussi will
Parteigründer Frank Stronach(c) REUTERS (DOMINIC EBENBICHLER)
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Der Medienberater wirft der Partei vor, Honorare nicht bezahlt zu haben. Auch das Verfahren zwischen Parteigründer Stronach und Ex-BZÖ-Chef Bucher ist noch offen.

Der Medienberater Rudolf Fußi und das Team Stronach sehen sich vor Gericht: Fußi klagt aus seiner Sicht offene Honorare in Höhe von 48.000 Euro ein. Am Donnerstag findet dazu eine vorbereitende Tagsatzung im Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien statt.

Laut Fußis Darstellung bezahlte die Partei seiner Agentur etwa Honorare für Beratungsleistungen, Fotorechte, Videoproduktion und Inserate nicht. Eingeklagt hat er vorerst 48.000 Euro zuzüglich Zinsen - man behalte sich aber eine Ausdehnung vor, verwies Fußi darauf, dass insgesamt 280.000 Euro offen seien. Der Medienberater will auch die Spitzen der Partei in den Gerichtssaal vorladen lassen.

Laut eines Berichts des "Kurier" klagt übrigens auch das Team Stronach Fußi. Hintergrund ist eine Verbalattacke des früheren Stronach-Beraters auf dem Kurznachrittendienst Twitter. Dort soll Fußi den Kommunikationschef der Partei, Rouven Ertlschweiger, mehrmals "Ertlscheisser" genannt haben. Ertlschweiger klage nun wegen Beleidigung und Schmähung.

Gegen Monika Lindner hat die Partei bis dato übrigens keine Anzeige eingebracht. Weil die frühere ORF-Generaldirektorin auf der Liste des Team Stronach gestanden war und ihr Mandat dann nach Zerwürfnissen als wilde Abgeordnete angenommen hat, wurde eine Anzeige wegen "Täuschung" und "Täuschung bei einer Wahl" überlegt.

(APA/Red.)