Ottakringer macht mit Bier Verlust

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THEMENBILD: BIERBRAUEREI/BIERFLASCHENAPA/GEORG HOCHMUTH
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Der Konzern schwächelt in Ungarn. Unterm Strich wird das Segment Brauereien daher einen Verlust schreiben.

Die ungarische Brauerei Pecs bleibt 2013 Problemkind des Ottakringer-Konzerns. Am Montagnachmittag hat der börsenotierte Bier- und Mineralwasserkonzern im Aktionärsbrief zum dritten Quartal seine Aktionäre darauf eingestellt, dass die Gewinne der Wiener Ottakringer Brauerei den Verlust der Ungarn-Tochter heuer nicht auffangen können. "Die Umsätze im Segment Brauereien werden deutlich unter dem Vorjahreswert liegen und das Segmentergebnis wird negativ sein", heißt es im Zwischenbericht.

Weniger Gewinn als im Vorjahr

Im Segment Mineralwasser werde im Gesamtjahr 2013 mit einem Umsatzanstieg gerechnet, heißt es im Zwischenbericht. Die Ergebnisse werden in etwa auf Vorjahreshöhe gesehen. Im Gesamtkonzern sollen die Umsätze gleich bleiben, der Konzerngewinn wird allerdings unter dem Vorjahr prognostiziert.

Zur Orientierung: 2012 wies Ottakringer bei einem Umsatz von 222,9 Millionen Euro 10,6 Millionen Euro Jahresüberschuss aus. Der größte Gewinnanteil entfiel auf Vöslauer (7,78 Millionen Euro). Die Ottakringer Brauerei selbst wies 2012 einen Jahresüberschuss von zwei Millionen Euro aus und die Lizenzgesellschaft Ottakringer International Holdings Malta 1,5 Millionen Euro. Einen Verlust von 1,22 Millionen Euro schrieb letztes Jahr die Brauerei Pecs.

Die Verluste in der Ungarn-Tochter dürften nach APA-Informationen heuer jedenfalls nicht weniger werden. Im Zwischenbericht schreibt Ottakringer, dass die strategische Neuausrichtung dort noch keine Erfolge zeitigte. Das wird nun für 2014 erhofft. Vor kurzem wurde in der Ungarn-Tochter die Firmenspitze ausgewechselt.

Bierpreise werden heuer nicht erhöht

Eine Bierpreis-Erhöhung ist für heuer bei Ottakringer ausgeschlossen, hieß es heute. An der Entwicklung für 2014 werde noch gerechnet.

In den ersten neun Monaten setzte Ottakringer mit dem Verkauf von 3,063 Millionen Hektolitern Getränken (minus 2,4 Prozent) heuer stabil 166,83 Millionen Euro um. Während im Vorjahr der Bierverkauf noch mehr zum Umsatz beitrug, sind heute Bier und Mineralwasser mit rund 75 Millionen Euro gleich auf.

(APA)

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