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Song Contest: Weißrussen protestieren gegen Wurst

Song Contest Conchita Wurst
Österreichs Beitrag beim Song Contest 2014: Conchita Wurst.(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Die weißrussische Petition haben bislang 2300 Menschen unterschrieben. Der Song Contest sei dank der Liberalen zur "Brutstätte der Sodomie" verkommen, heißt es.

Andrej Kiraschow von der "Legion Alexander Lukaschenko" stößt die österreichische Wurst auf. Die Teilnahme von Tom Neuwirth alias Conchita Wurst beim Song Contest 2014 hat den Weißrussen dazu veranlasst, eine Petition zu starten. Ziel der weißrussischen Initiative ist die Absage des Eurovision Song Contests und das Ausstrahlungsverbot im Land. Auslöser dafür sei die Nominierung des österreichischen Kandidaten für den internationalen Liederwettbewerb. Dank der Liberalen werde eine "Lebensweise propagiert, die für die weißrussische Gesellschaft inakzeptabel ist", so die Erklärung.

Song Contest: "Brutstätte der Sodomie"

Weiters heißt es in der Petition: "Der populäre internationale Wettbewerb, den unsere Kinder sehen werden, ist mithilfe der europäischen Liberalen zu einer Brutstätte der Sodomie verkommen".

Auch in Österreich bekommt Conchita Wurst Gegenwind zu spüren. Die Facebook-Seite "Nein zu Conchita Wurst beim Song Contest" hat rund 39.000 Befürworter. 1560 User sagen hingegen "Ja, Zu Conchita Wurst beim ESC 2014". Im September hatte der ORF bekanntgegeben, dass der Travestiekünstler beim Song Contest 2014 in Kopenhagen antreten wird.

(mtp.)