Hypotheken

China im Bann der Immobilienkrise

Zahlungsausfälle bei großen Baufirmen schüren Ängste vor Dominoeffekten.
Zahlungsausfälle bei großen Baufirmen schüren Ängste vor Dominoeffekten. APA/AFP/Pedro Pardo
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Chinas Immobilienmarkt taumelt. Nun greifen die Staatsbanken stützend ein. Die Konjunktur hingegen dürfte die Talsohle erreicht haben.

Peking. Auf dem chinesischen Immobilienmarkt brodelt es gewaltig. Nun schreiten die Staatsbanken ein: Sie stützen den angeschlagenen Immobilienmarkt mit einer Zinssenkung für bestimmte Hypothekenkredite. Davon profitieren Kreditnehmer, die sich mit dem geliehenen Geld ihren ersten Immobilienkauf finanzieren, wie vier Institute am Donnerstag laut Reuters mitgeteilt haben. Für diese Schuldner werde der Zinssatz auf das Niveau gesenkt, das zu jenem Zeitpunkt galt, als sie ihr Haus oder ihre Wohnung kauften.

Lang war Chinas Immobilienmarkt ein wichtiger Wachstumsmotor des Landes. Aber inzwischen taumelt die Branche von einer Krise in die nächste. Der Häusermarkt lahmt, und Zahlungsausfälle bei großen Bauunternehmen schüren Sorgen vor Auswirkungen auf die chinesische Volkswirtschaft. Chinas Hypothekenkredite summierten sich Ende Juni auf insgesamt 38,6 Billionen Yuan (4,9 Billionen Euro). Das entspricht rund 17 Prozent des gesamten Kreditbestands der Banken.

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