Handel: Wo die Mieten in den Himmel wachsen

Hongkong, New York, Paris - und jetzt auch Wien. Die Top 10 der teuersten Geschäftslagen und ein Rekordpreis: 2082 Euro pro Quardatmeter. Monatlich.

Manche Locations sind es eben wert: Die Spitzenmieten in den Top-Einkaufsmeilen klettern weltweit in schwindelerregende Höhen. Die teuerste Einkaufsstraße der Welt ist, zum zweiten Mal in Folge, die Causeway Bay in Hongkong mit monatlich 2082 Euro pro Quadratmeter Spitzenmiete. Das geht aus der Studie "Main Streets Across the World" des internationalen Immo-Berater Cushman & Wakefield hervor, in dem er Top-Einzelhandelsstandorte in 64 Ländern untersucht.

Den zweiter Platz verteidigt die 5th Avenue in New York mit umgerechnet 1725 Euro/m2 Höchstmiete, gefolgt von der Avenue des Champs-Élysées in Paris, die trotz eines überaus rasanten Preisanstiegs um mehr als ein Drittel auf 1105 Euro/m2 auf dem dritten Rang verblieb.

Von der 6. auf die 4. Stelle nach oben gesprungen ist die New Bond Street in London (722 Euro/m2), dafür rutschte die Ginza in Tokio (679 Euro/m2) einen Platz nach hinten, gefolgt von der Via Montenapoleone in Mailand (625 Euro/m2), die zwei Ränge gut machte. An 7. Stelle folgt dann unverändert die Zürcher Bahnhofstraße (603 Euro/m2), danach die Pitt Street Mall in Sydney mit 587 Euro/m2 (früher auf Platz 5) und unverändert auf Platz 9 die Myeongdong in Seoul (505 Euro/m2).

Österreich spielt in den Top 10 mit

Österreich weist nur wenige wirklich teure Einkaufsstraßen auf. Auf den Kohlmarkt - mit 370 Euro/m2 pro Monat Spitzenmiete unangefochten auf Platz 1 der teuersten heimischen Standorte und Platz 10 der Top 10 weltweit - folgen die Kärntnerstraße und der Graben, ebenfalls im "Goldenen Quartier" der Wiener Innenstadt gelegen, mit jeweils 300 Euro/m2.

Dann bröckeln die Preise aber schon ab: In der Mariahilferstraße wurden Top-Mieten von nur noch 150 Euro ermittelt, in der Landstraße 130 Euro und in der Salzburger Getreidegasse 125 Euro/m2.

Die Spitzenmieten in der Herrengasse in Graz und der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck liegen mit 110 Euro bereits unter den Höchstwerten von Leipzig (130 Euro) und Dresden (115 Euro). Die teuerste deutsche Kaufmeile ist, wie erwartet, die Münchner Kaufingerstraße mit 360 Euro/m2.

(APA)

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