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Arbeitsmarkt: Kein Ansturm von Bulgaren und Rumänen zu erwarten

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Der freier Arbeitsmarktzugang für Rumänen und Bulgaren steigert laut Studie die Arbeitslosenquote in Österreich um 0,03 Prozent.

Mit Jahresende 2013 fallen die Übergangsfristen für den freien Arbeitsmarktzugang von Bulgaren und Rumänen in Österreich. Sozial- und Wirtschaftsministerium erwarten jährlich einen Zuzug von 5500 Personen - davon drei Viertel aus Rumänien. Auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich nach Einschätzung der Ministerien kaum was ändern.

Dies zeigt auch ein Blick in die Vergangenheit. Im Mai 2011 wurde der Arbeitsmarkt für acht südosteuropäische Länder ohne Einschränkungen geöffnet, laut einer Wifo-Studie vom Dezember 2012 hatte dies kaum Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote. Allerdings nur wenn man den Gesamtmarkt betrachtet - in jenen Bereichen, in denen die Arbeitsmigranten in erste Linie unterkamen sei es durchaus zu einem Verdrängungswettbewerb gekommen.

Erheblicher Teil kam zwischen 2007 und 2013

Begehrt waren vor allem Jobs in der Bauwirtschaft, im Großhandel, in der Gastronomie und in der Landwirtschaft. Daher entfiel ein erheblicher Teil der Zuwanderung auf Saisonkräfte. Viele der neuen Arbeitskräfte waren obendrein gar nicht so neu im Land. "Allerdings dürfte auch ein wesentlicher Teil der Zuwanderung aus einer Legalisierung von Arbeitskräften bestanden haben", schreibt das Wifo.

Sozial- und Wirtschaftsministerium haben aktuell eine Studie in Auftrag gegeben, die den Zuzug von Rumänen und Bulgaren prognostizieren soll. Die Studienautoren kommen darin zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen der Arbeitsmarktöffnung marginal sein werden, da ein erheblicher Teil der Migration aus Bulgarien und Rumänien nach Österreich bereits in den Jahren 2007 bis 2013 stattgefunden hat. In den kommenden zwei Jahren werde die Arbeitslosenquote durch den Zuzug aus den beiden "Armenhäusern" der EU um 0,03 Prozent zulegen.

(APA)