Die FMA billigte 2013 mehr Prospekte. Sechs Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft im 3. Quartal.
Wien. Der heimische Kapitalmarkt kommt wieder etwas in Schwung, wie sich an den von der Finanzmarktaufsicht (FMA) gebilligten Prospekten für Anleihen und Co. ablesen lässt. Im 3. Quartal 2013 wurden 23 Prospekte abgesegnet, nach nur sechs im Vergleichszeitraum 2012. Heuer können Emittenten auf dieser Basis ein maximales Volumen von 32,5 Mrd. Euro begeben, teilte die FMA am Freitag mit.
Weitere 88 Anbieter aus dem Ausland, hauptsächlich Deutschland und Luxemburg, kamen nach Österreich. Ihre Prospekte wurden bereits von den lokalen Behörden geprüft. Im 3. Quartal 2012 hatte die FMA in Wien lediglich 32 solcher Notifikationen verzeichnet.
Nicht alle Emittenten haben sich heuer rechtskonform verhalten. In sechs Fällen erstattete die FMA Anzeige bei der Staatsanwaltschaft (Q3 2012: 1), einmal wurde eine Verwaltungsstrafe wegen Verstoßes gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) verhängt (Vorjahr: 8 mal). Oft geht es dabei um die Verschleierung von Risiken in den Werbeunterlagen.
(APA)