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Kindergeldkonto kommt, Familienbeihilfe wird erhöht

Symbolbild: Kindergeld.
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Die Familienbeihilfe wird ab 1. Juli erhöht. Für Vier- bis Fünfjährige soll es ein zweites kostenloses Kindergartenjahr geben.

Die Regierung plant die Einführung eines Kinderbetreuungsgeldkontos. Damit wird das System des Kindergelds umgestaltet. Künftig soll es ein Konto mit einer Fixsumme geben, Dauer und Bezugshöhe sind frei wählbar, heißt es in einem SP-Papier zum Regierungsprogramm. Außerdem kommt ab Juli 2014 die Erhöhung der Familienbeihilfe.

Ab 1. Juli 2014 stehen 200 Millionen Euro für die Anhebung der Familienbeihilfe zur Verfügung, heißt es in dem, der "Presse" vorliegenden Papier der ÖVP. Unangetastet bleiben indes die Gelder für die Ganztagsbetreuung an Schulen (400 Millionen Euro), den Ausbau der Kinderbetreuung oder für den Wohnbau (276 Millionen Euro) geht aus dem roten Papier hervor. Der Plan, von diesen Mitteln etwas für die Familienbeihilfe abzuzwacken, hatte in den Verhandlungen ja für Verstimmungen bei den Sozialdemokraten geführt.

Das pauschale Kinderbetreuungsgeld, das vier Varianten zur Auswahl stellt, wird durch das Kinderbetreuungsgeldkonto abgelöst. Das Modell des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds bleibt weiterhin bestehen.

Zweites kostenloses Kindergartenjahr

Der Ausbau der Kinderbetreuung soll mit den bereits angekündigten 350 Millionen Euro des Bundes in den nächsten vier Jahren erfolgen. Insgesamt werden 370 Millionen Euro für "mehr Plätze und einheitlich hohe Qualitätsstandards" zur Verfügung gestellt, davon sollen 20 Millionen speziell in die Sprachförderung fließen.

Zudem soll es ein zweites kostenloses Kindergartenjahr für Vier-bis Fünfjährige geben. Das zweite Kindergartenjahr wird "verpflichtend für die, die es brauchen", heißt es im VP-Papier unter dem Punkt "Integration", konkretere Informationen gibt es darin nicht. Das letzte Kindergartenjahr soll Teil einer Schuleingangsphase werden, für Kinder mit Sprachförderbedarf werden verpflichtende Sprachkurse eingerichtet.

(APA)