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VW plant Carsharing in Österreich

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Die Porsche Holding befindet sich bereits in Gesprächen mit Städten.

Wien. Eigentlich beschäftigt sich die heimische Porsche Holding mit dem Import und Verkauf von Neufahrzeugen in nahezu sämtlichen Ländern Europas, China, Kolumbien und seit heuer auch Chile. Schon demnächst könnte das Salzburger Unternehmen, das 2011 von den Familien Porsche und Piëch an den VW-Konzern verkauft wurde, aber auch bei der Vermietung von Autos tätig werden. „Wir haben Pläne für ein Carsharing-Angebot in österreichischen Städten“, sagte Porsche-Holding-Chef Alain Favey am Donnerstag bei der Präsentation der Jahresbilanz.

Die Porsche Holding sei zurzeit in Gesprächen mit dem VW-Mutterkonzern und mehreren österreichischen Städten. „Wir hoffen, dass wir im Lauf des kommenden Jahres schon etwas Konkreteres sagen können“, so Favey. VW hat bislang nur in Hannover ein Carsharing-Modell namens „Quicar“ als ersten Test laufen. Anders als bei „Car2go“ von Daimler oder „Drive now“ von BMW werden die Autos dabei jedoch auf fixen Plätzen abgestellt und nicht irgendwo im Stadtgebiet.

 

Ergebnis auf Rekordniveau

Das Jahr 2013 wird die Porsche Holding auf dem im Vorjahr erreichten Rekordniveau halten können. In Summe werden von den 32.100 weltweiten Mitarbeitern 590.000 Neuwagen verkauft werden. Genaue Umsatzzahlen nennt die Porsche Holding traditionell erst nach Ablauf des Jahres, im Vorjahr belief sich der Umsatz jedoch auf 15,2 Mrd. Euro, 5,2 Mrd. Euro davon in Österreich.

Kritik übte Favey an den Plänen der Regierung, die Normverbrauchsabgabe (NoVA) anzuheben. Das Auto werde „wieder einmal zum Sündenbock gemacht“. Statt einer Erhöhung sollte lieber das System (mit komplizierten CO2-Zuschlägen) reformiert werden. (jaz)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.12.2013)