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Laura Rudas ist neue Bildungssprecherin der SPÖ

Laura Rudas ist neu Bildungssprecherin
Laura Rudas ist neu BildungssprecherinDie Presse
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Die 32-Jährige folgt Elmar Mayer nach. Christoph Matznetter fällt um sein Mandat um.

Laura Rudas erhält eine neue Aufgabe. Die 32-jährige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin ist die neue Bildungssprecherin ihrer Partei. Das wurde am Montag, bekannt.

Zwar sind die meisten Bereichssprecher-Funktionen eigentlich schon bei der Bildung des neuen Nationalrats vergeben worden. Doch Elmar Mayer, der bisherige Bildungssprecher der SPÖ, verzichtete erst vor wenigen Tagen auf seine Funktion. Grund für Mayers Rückzug: Er war verärgert darüber, dass sich die Gesamtschule nicht im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP befand. Mayer wird nun anstatt der Neu-Staatssekretärin Sonja Steßl Rechnungshofsprecher. Rudas folgt ihm nach.

Ganz überraschend ist das nicht. Rudas ist in der Vergangenheit immer wieder mit dem Thema Bildung in Verbindung gebraucht worden. Sie wurde sogar schon mehrmals als Nachfolgerin der bisherigen Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) gehandelt. Wissenschaftssprecherin bleibt Andrea Kuntzl.

Matznetter verliert Mandat

Die SPÖ hat am Montag auch festgelegt, wer die durch die Regierungsbildung frei werdenden Mandate im Nationalrat übernimmt. Es sind dies Karin Greiner, Michael Ehmann, Klaus Uwe Feichtinger, Jan Krainer, Elisabeth Hakel und Hubert Kuzdas. Der Chef des SP-Wirtschaftsverbands und Ex-Staatssekretär Christoph Matznetter fällt so um sein Mandat um. Es hatte starke Bemühungen gegeben, die Steirer zu einem Verzicht auf eines ihrer Nachrücker-Mandate zu bewegen, um den Weg für Matznetter frei zu machen.

Konkret ging es darum, dass mit Hakel und Greiner gleich zwei Steirerinnen über die Bundesliste nachrücken dürfen. Im Vorstand war man dem Vernehmen nach am Freitag eher der Meinung, dass eine der beiden verzichten sollte, um Matznetter, immerhin Finanzreferent der Partei und führender Wirtschaftsexperte der SPÖ, wieder in den Nationalrat zu bekommen. Die Entscheidung oblag letztlich Kanzler Werner Faymann, der aber Hakel im Wort war, und Landeshauptmann Franz Voves, der Greiner weiter unterstütze. Für Matznetter blieb somit letztlich nur der Platz auf der Ersatzbank, sprich er kann nur nachrücken, wenn während der Legislaturperiode jemand vor ihm auf der Bundesliste Platzierter ausscheidet.

Kunst- und Kultursprecherin wird Hakel. Wie erwartet übernimmt Krainer die für ihn aufgehobene Rolle des Budget- und Finanzsprechers. Wirtschaftssprecherin wird statt Matznetter die Neo-Abgeordnete Cornelia Ecker.

(APA/Red.)