Wahlgeheimnis

Große Konzerne in Deutschland geben nun bekannt, dass sie tausende Mitarbeiter entlassen wollen. Wenige Tage nach dem Urnengang. Ein Zufall?

D
ie Wahrheit will keiner hören. Das ist die bittere politische Wahrheit, die jüngst auch CDU-Spitzenkandidatin Angela Merkel zur Kenntnis nehmen musste. Wirtschaftsforscher attestierten ihr, die Probleme des Landes beim Namen genannt zu haben. Dafür sei sie vom Wähler bestraft worden.

Die Misere am Arbeitsplatz, knapp fünf Millionen Arbeitslose, spielte in den letzten Tagen vor dem Wahlgang kaum noch eine Rolle. Dafür rückten nur wenige Tage danach die Konzerne nach und nach mit ihren Hiobsbotschaften heraus. Siemens, Volkswagen, Mercedes und Co. streichen tausende Stellen.

Man tut sich schon sehr schwer, da noch an einen unglücklichen Zufall zu glauben. Vielmehr hat es den Anschein, als ob die deutsche Industrie dem Wort "Wahlgeheimnis" plötzlich eine ganz neue Bedeutung gegeben hätte. (Bericht: S. 21)

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