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Kurz: "Sehe mich in zehn Jahren nicht in der Politik"

AUSTRIA GOVERNMENT
APA/EPA/GEORG HOCHMUTH
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Im Interview mit der deutschen Boulevardblatt "Bild" bezeichnete der neue Außenminister seine Politkarriere als "Lebensabschnitt".

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) möchte nicht auf Dauer Berufspolitiker bleiben. In einem Interview mit der deutschen "Bild"-Zeitung antwortete der 27-Jährige auf die Frage, wo er sich in zehn Jahren sehe: "Nicht in der Politik." Sie sei für ihn "ein Lebensabschnitt, der mir viel Freude macht. Für mich ist es definitiv das Richtige, eine Zeit lang Politik zu machen, mit viel Energie und Ausdauer, aber eben nicht ein Leben lang", so Kurz. "Ich möchte auf jeden Fall noch etwas in der Privatwirtschaft unternehmen. Und in einer großen Nichtregierungs-Organisation arbeiten", erklärt er seine Pläne.

Bewunderer von Merkel

Die "Bild" beschreibt Kurz unter der Schlagzeile "Hier spricht Europas jüngster Außenminister" als Bewunderer von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP).

Die Angst, nicht ernst genommen zu werden, hat er jedenfalls nicht, wie er im Interview erklärt: "Ich war zuvor zwei Jahre Staatssekretär für Integration. Daher weiß ich: Ernst genommen wird man, wenn man etwas will, argumentieren kann und dafür Unterstützer findet. Gerade in der Außenpolitik sind die Akteure gewohnt, mit den unterschiedlichsten Personen in Kontakt zu kommen. Es würde mich wundern, wenn gerade sie Probleme im Umgang mit einem 27-jährigen Kollegen hätten."

Interview auf "Bild.de"

(APA)