Hohe Gagen

Wer Konzernchefs am Durchschnitts-Einkommen misst, bekommt durchschnittliche Konzernchefs.

D
ie neue Wirtschafts-Telenovela "Böse Konzerne, armes Volk", die wegen des großen Erfolgs in Deutschland auch in Österreich ausgestrahlt wird, erfährt dank der Arbeiterkammer (AK) ein neues Kapitel. Es heißt: "Raffgierige Konzernchefs, ausgebeutete Mitarbeiter." Denn die AK ermittelte, dass die Chefs der an der Wiener Börse notierten Unternehmen 2004 im Schnitt dreizehnmal soviel kassierten wie ein Durchschnitts-Mitarbeiter. Die Chef-Gagen stiegen im Schnitt um 13 Prozent, die Firmengewinne um 40 Prozent.

Tatsächlich ist nichts dagegen einzuwenden, Mitarbeiter am Erfolg zu beteiligen. Vielerorts wird dies praktiziert. Doch wer Konzernchefs am Durchschnitt misst, der bekommt durchschnittliche Konzernchefs. (Bericht: S. 18)

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