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Partnerwahl: Die Liebe ist kein Wunschkonzert

Partnerwahl-Studie: Die Liebe ist kein Wunschkonzert
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Ausgeglichen, einfühlsam, beziehungsfähig - die Zeiten, in denen man hohe Ansprüche an den Partner stellte, sind offenbar vorbei.

Wunschvorstellung und Realität müssen in der Partnerwahl nicht zusammenpassen. Eine aktuelle GfK Studie zum Thema "Rollenbilder, Wunsch und Wirklichkeit im Zeitvergleich" zeigt, dass wir auf diesem Gebiet bescheidener geworden sind. Das Bild der "Rundum-Superfrau" habe ausgedient, heißt es da. Kurzum: Mann und Frau sind in der Pärchenbildung traditioneller eingestellt als noch vor zehn Jahren. Der neue Mann sehnt sich wieder mehr nach einer häuslichen, gut kochenden, verständnisvollen Mutti. Die neue Frau wünscht sich einen starken, berufstätigen Mann, der intelligent und einfühlsam ist.

Mein allein

Ein Dauerbrenner hält sich wacker auf Platz eins: für 74 Prozent der Männer ist die "ideale Frau" mit Sicherheit eines, sie ist treu. In diesem Punkt unterscheiden sich die Geschlechter nicht, auch bei den Frauen (78 Prozent) ist Treue die wichtigste Eigenschaft eines "idealen Mannes". Anders als ihre Geschlechtsgenossen gehen hier aber nur zwei Drittel der befragten Frauen davon aus, dass er sich auch an diese Konvention hält.

Mach dich locker

Zwei Eigenschaften, bei denen sich sowohl Frauen als auch Männer bei Soll und Haben am meisten "enttäuschen" sind Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit, hier liegen Wunsch und Realität weit auseinander. Gut passen dürfte es hingegen in der Familie. 58 Prozent der befragten Frauen wünschen sich einen kinderliebenden Partner, 54 Prozent von ihnen haben, was sie wollen.

Info

GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung, Mann und Frau in Österreich 2013: Rollenbilder, Wunsch und Wirklichkeit im langjährigen Zeitvergleich, n=2000 Befragte.
-- > Hier geht's zur Studie

 

 

 

(sh)

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