Grasser-Schlaglicht – hunderte Kontoauszüge zu Buwog

Nach zweijähriger Wartezeit sind aus der Schweiz hunderte Kontoauszüge rund um die Buwog-Privatisierung in Wien eingetroffen.

Wien. In der Causa Buwog rund um den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser sind bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nach über zweijähriger Wartezeit hunderte Kontoauszüge aus der Schweiz eingelangt und werden nun ausgewertet, berichtet die ZIB des ORF-Fernsehens unter Berufung auf WKStA-Sprecher Erich Mayer.

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Anklage 2014 möglich

Gegenüber der APA bestätigte Mayer das Einlangen der Unterlagen und verwies darauf, dass man im Rahmen des Rechtshilfeansuchens noch auf Hausdurchsuchungsunterlagen warte. Dann könne über eine Anklage entschieden werden, "2014 wäre möglich". Nun werde auch das kürzlich eingelangte Gutachten genau durchgearbeitet.

Grasser und andere stehen wegen einer fast 10 Mio.-Euro hohen Provision im Rahmen der Buwog-Privatisierung unter Korruptionsverdacht, sie weisen die Vorwürfe zurück.

Grasser-Anwalt erfreut

Grasser-Anwalt Manfred Ainedter hat das Einlangen der von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angeforderten Kontodaten aus der Schweiz im Zusammenhang mit der Buwog-Privatisierung als "wunderbar" bezeichnet. Nun könne das Verfahren gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser "endlich in den nächsten Monaten eingestellt werden", sagte Ainedter

(APA)

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