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Überalterung: Junge flüchten aus Facebook

Facebook CEO Zuckerberg introduces a new feature called 'Graph Search' during a media event at the company's headquarters in Menlo Park, California
REUTERS
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Über drei Millionen Teenager hat das Netzwerk alleine in den USA seit 2011 verloren, so eine Studie. In der EU sieht es nicht besser aus. Spätestens wenn die erste Freundschaftsanfrage der Eltern kommt, sind die Jungen weg.

Dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook geht der Nachwuchs aus. Seit 2011 haben mehr als drei Millionen Teenager das soziale Netz in den USA wieder verlassen, so das Ergebnis einer Studie von iStrategy Labs. Bei den 13- bis 17-Jährigen beträgt das Minus satte 25 Prozent. Mehr noch, nämlich 3,4 Millionen, verlor Facebook bei den 18- bis 24-Jährigen. Die Ergebnisse dieser Studie sind zwar auf die USA beschränkt. Doch die ersten Ergebnisse der EU-finanzierte Global Social Media Impact Study (GSMIS) deutet auf einen ähnlichen Trend auch in Europa hin. 

"Gefährliche" Freundschaftsanfrage der Mutter

Der Grund für die Abwanderungswelle ist ebenfalls in der Statistik von iStrategy Labs abzulesen: Während die Jungen aus Facebook fliehen, ist die Zahl der über 55-Jährigen in den vergangenen drei Jahren um
über 80 Prozent angestiegen. Mittlerweile tummeln sich drei Mal so viele ältere Semester als Teenager im Netzwerk. In Großbritannien ist Facebook laut der GSMIS-Studie bei den Jüngeren bereits komplett abgemeldet. Spätestens wenn die erste Freundschaftsanfrage der Mutter kommt, ist es für viele Teen an der Zeit, das Kapitel Facebook wieder zu schließen.

>> Studie von iStrategyLabs

>> Global Social Media Impact Study