UBS, Credit Suisse...EU untersucht Zinsmanipulation beim Schweizer Franken

Währung. Zinsmanipulation beim Schweizer Franken? Nun ermittel die EU-Kommission. Neben UBS, Credit Suisse und Royal Bank of Scotland werden noch weitere Geldhäuser untersucht.

Brüssel. Wegen des Verdachts auf Zinsmanipulationen mit dem Schweizer Franken hat die EU-Kommission einem Insider zufolge eine Untersuchung gegen mehrere Banken eingeleitet. Betroffen seien unter anderem UBS, Credit Suisse und Royal Bank of Scotland, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch. Es seien aber noch weitere Geldhäuser im Visier der EU-Wettbewerbshüter.

Um welche weitere Banken es sich handelt, blieb zunächst unklar. Die EU-Kommission geht schon seit etwa einem Jahr Vorwürfen nach, wonach Banken die Referenzsätze im Handel mit verschiedenen Währungen zu ihren Gunsten manipuliert haben sollen. Im vergangenen Monat hatte die EU-Kommission wegen Manipulationen anderer Zinssätze bereits eine Rekordgeldstrafe von insgesamt 1,7 Milliarden Euro gegen fünf Geldhäuser verhängt, darunter auch die Deutsche Bank.

(apa/Reuters)

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