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ManCity neuer Spitzenreiter, Weimann trifft bei Villa-Sieg

Andreas Weimann
Andreas WeimannGEPA pictures
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Manchester City schoss Tottenham 5:1 ab und zog an Arsenal vorbei. Andreas Weimann traf beim 4:3-Sieg über West Brom.

Manchester City hat am Mittwoch die Tabellenführung in der englischen Premier League übernommen. Die "Citizens" feierten im Schlager der 23. Runde einen 5:1-Auswärtssieg gegen Tottenham und liegen nun einen Punkt vor dem Zweiten Arsenal, der sich bereits am Dienstag mit einem 2:2 in Southampton begnügen musste. Chelsea bleibt durch ein 0:0 gegen West Ham an der dritten Stelle.

Ein Erfolgserlebnis gab es für Andreas Weimann. Der in der 79. Minute ausgetauschte ÖFB-Teamspieler erzielte beim 4:3 vor eigenem Publikum über West Bromwich das zwischenzeitliche 1:2 aus Sicht der Gastgeber. Weniger gut erging es Marko Arnautovic - der in der 72. Minute eingewechselte Wiener verlor mit Stoke City 0:1 in Sunderland und befindet sich nun mit seinem Club voll im Abstiegskampf.

Tottenham geht in Unterzahl unter

Manchester City hingegen schwang sich zur neuen Nummer eins der Liga auf. Die Truppe von Manuel Pellegrini ging dank Sergio Aguero in der 15. Minute in Führung. Nach einem umstrittenen Elfmeter-Foul von Tottenhams Danny Rose sah der angebliche Übeltäter die Rote Karte, Yaya Toure verwertete den Penalty zur Vorentscheidung (51.).

Schon drei Minuten später brachte Edin Dzeko die Gäste mit 3:0 in Führung, nach dem Ehrentor für Tottenham durch Etienne Capoue (59.) stellten Stevan Jovetic (78.) und Vincent Kompany (89.) den Kantersieg des neuen Spitzenreiters sicher.

Manchester City ist die Mannschaft der Stunde im englischen Fußball. Die "Citizens" übernahmen am Mittwoch dank eines spektakulären 5:1-Auswärtssieges gegen Tottenham die Tabellenführung in der Premier League, halten nach 37 Pflichtspielen in dieser Saison schon bei 115 Toren und sind seit mittlerweile 20 Spielen ungeschlagen.

"City ist die beste Mannschaft"

Die Dominanz des neuen Spitzenreiters an der White Hart Lane versetzte selbst Tottenham-Trainer Tim Sherwood in Erstaunen. "Das ist die beste Mannschaft der Welt, auf jeden Fall die beste Mannschaft der Premier League", erklärte der Trainer. "Das ist der neue Meister."

Über den möglichen Titelgewinn wollte City-Coach Manuel Pellegrini allerdings nicht sprechen. "Darüber denken wir nicht nach, denn es sind noch 15 Runden zu spielen", betonte der Chilene, dessen Klub nun einen Punkt vor Arsenal liegt.

Trotz aller Zurückhaltung war dem früheren Real-Madrid-Betreuer allerdings die Freude über den zweiten Saison-Kantersieg gegen Tottenham nach dem Heim-6:0 im vergangenen November deutlich anzumerken. "Das war vielleicht unser bestes Match in der ganzen Saison. Wir haben auswärts gegen ein Team gespielt, das in guter Form ist, und fünf Tore geschossen. Und es hätten noch fünf oder sechs mehr sein können", sagte Pellegrini.

Bangen um Aguero

Einen Wermutstropfen gab es jedoch für ManCity - Stürmer-Star Sergio Aguero musste wegen einer Muskelverletzung ausgetauscht werden, die genaue Diagnose stand noch aus. Der Argentinier könnte zwar rechtzeitig zum Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Barcelona (18. Februar und 12. März) wieder fit werden, dürfte aber am kommenden Montag im Heimspiel gegen Chelsea fehlen.

(APA)