Hobbysport

Mit dem Kanadier durch Kärnten paddeln

Über weite Strecken ist die Drau aufgestaut. Das macht sie ruhiger und einfacher für Kanuwanderer.
Über weite Strecken ist die Drau aufgestaut. Das macht sie ruhiger und einfacher für Kanuwanderer. Petra Menasse-Eibensteiner
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Das Wasser ist der Wanderweg: Seit ein paar Jahren kommt man zum Paddeln auf der Drau. Geht nicht nur in Gruppe und mit Guide, sondern auch individuell. Kleine Testfahrt auf dem Mittelstück zwischen Villach und dem Rosental.

Die paar Passanten auf der Drauterrasse unterhalb des Villacher Congress Centers bekommen eine Sondervorstellung: Ah, da wird an der Slipstelle am Kai ein Kanadier (offenes Kanu) zu Wasser gelassen. Wie stellen sich die Paddler an? Maximal leicht fortgeschritten. Die Mitarbeiterin des Base Camps, die uns zum Ausgangspunkt der Kanutour auf der Drau gebracht hat, instruiert uns, vorsichtig steigen wir ein, huch, es wackelt. Es dauert mindestens eine halbe Flussbiegung, bis das Links-Rechts koordiniert ist. Dabei hatte sie uns noch gezeigt, wie’s funktioniert: „Je steiler ihr das Paddel eintaucht, desto gerader geht’s dahin. Je weiter und schräger, desto mehr bewegt ihr das Kanu im Kreis.“ Dass die Hinterfrau steuert, klingt simpel, ist für Schreibtischmenschen aber nicht so leicht zu verinnerlichen.

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