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64. Berlinale: Eröffnung mit "Grand Budapest Hotel"

Members of the international jury pose together at the 64th Berlinale International Film Festival in Berlin
(c) REUTERS (TOBIAS SCHWARZ)
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Bis zum 16. Februar werden mehr als 400 Filme gezeigt, darunter 26 Produktionen aus Österreich. In memoriam würdigt die Berlinale die kürzlich verstorbenen Philip Seymour Hoffman und Maximilian Schell.

Die 64. Berlinale eröffnet heute, Donnerstag, Abend mit Wes Andersons "The Grand Budapest Hotel". Bis zum 16. Februar sind auf dem größten Publikumsfilmfest der Welt über 400 Filme zu sehen. Erwartet wird rund eine halbe Million Kinobesucher, bevor zum Abschluss die Jury, der auch Hollywoodstar Christoph Waltz angehört, über die Goldenen und Silbernen Bären entscheidet.

Insgesamt gibt der österreichische Film heuer ein starkes Lebenszeichen auf der Berlinale von sich. Mit 26 Produktionen liegt die heimische Beteiligung am Festival auf Rekordniveau. So ist Regisseurin Sudabeh Mortezai mit "Macondo" auch im Hauptwettbewerb vertreten.

Am Mittwochabend sind die ersten Stars wie Tilda Swinton, Willem Dafoe, Edward Norton und Ralph Fiennes in Berlin angekommen. Auch George Clooney und Bill Murray werden in der deutschen Metropole erwartet.

Hoffman und Schell posthum gewürdigt

In memoriam Philip Seymour Hoffman und Maximilian Schell zeigt die Berlinale die Filme "Capote" (11. Februar) und "Meine Schwester Maria" (9. Februar) in Sondervorführungen. Das kündigten die Filmfestspiele am Donnerstag wenige Stunden vor der Eröffnung an.

Hoffman, der vor vier Tagen tot in seiner Wohnung gefunden wurde, war 2006 als Truman Capote im Wettbewerb der Berlinale zu sehen und hatte danach auch den Oscar als bester Hauptdarsteller für den Film gewonnen. Schell, der einen Tag vor Hoffman verstarb, erhielt 1962 für seine Rolle in "Das Urteil von Nürnberg" einen Oscar und war 1998 in "Left Luggage" im Berlinale-Wettbewerb zu sehen. In seinem Filmporträt "Meine Schwester Maria" reflektiert er die Beziehung zu seiner Schwester.

Teddys für Rosa von Praunheim und Elfi Mikesch

Der Teddy, der schwul-lesbische Filmpreis der Berlinale, ehrt dieses Jahr Rosa von Praunheim und Elfi Mikesch. Der Spezial-Preis der Gala gehe heuer an zwei Filmschaffende, die mit ihren Werken das "Queer Cinema" auf einzigartige Weise geprägt hätten, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit.

Der 71-jährige Regisseur von Praunheim gilt als Pionier der Schwulenbewegung. Er zeigt bei der 64. Berlinale (6.-16. Februar) im Panorama seinen Kurzfilm "Mario Wirz". Die Filmemacherin Elfi Mikesch (73) wird vom Teddy als eine der ersten Kamerafrauen ihrer Generation und als Vorbild gewürdigt. Bei der Berlinale feiert ihr Spielfilm "Fieber" mit Eva Mattes und Martin Wuttke Premiere. Der 28. Teddy Award wird am 14. Februar in der Komischen Oper verliehen.

(APA/Red.)