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FMA prüft, ob ÖVAG Kapitallücke hat

ÖVAG
ÖVAGAPA/HERBERT NEUBAUER
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Laut FMA-Vorstand Kumpfmüller braucht die ÖVAG nicht zwangsweise weiteres Staatskapital.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) erwartet vor den europäischen Bilanz-Checks und Stresstests für relevante Banken keine großen Überraschungen für Österreich. Der Vorstand der teilstaatlichen Volksbank AG (ÖVAG) hat ja selber nicht ausgeschlossen, dass neuer Kapitalbedarf entstehen kann.

Ende des Jahres hat die ÖVAG bekannt gegeben, dass der Gruppe von den Aufsehern eine Eigenmittelquote von mindestens 13,6 Prozent vorgeschrieben werden wird. Den Stichtag nannte der FMA-Vorstand am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten noch nicht. Auf Basis der Vorjahreszahlen würden laufend Gespräche bezüglich der Planung der ÖVAG für das heurige Jahr geführt, sagte FMA-Vorstand Klaus Kumpfmüller heute. Erst wenn das abgeschlossen sei, werde entschieden. "Wir sind gerade dabei zu prüfen, ob eine Kapitallücke besteht und vor allem welche."

Dass der Finanzminister deponiert hat, vorerst kein weiteres Staatsgeld für die ÖVAG lockermachen zu wollen, sehen die Aufseher nicht als Widerspruch. Es gebe die Möglichkeit, im Markt anrechenbares Kapital aufzunehmen, so Kumpfmüller, etwa in Form einer Nachranganleihe.

(APA)