Die Dividende soll erhöht werden.
Wien. Die Uniqa-Versicherung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Ergebnissteigerung erzielen. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 127,1 auf 283,4 Mio. Euro. Zugute kam dem Unternehmen einerseits die Auflösung einer Rückstellung in der Höhe von 50 Mio. Euro.
Andererseits gebe es kaum mehr Minderheitsbeteiligungen, an die das Unternehmen etwas ausschütten müsse. Auch das wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus, wie Konzernchef Andreas Brandstetter erklärt.
Angesichts der Ertragssteigerung hat die Versicherung angekündigt, ihre Dividende erhöhen zu wollen. Der Hauptversammlung soll ein Vorschlag von 0,35 Cent je Aktie unterbreitet werden. Für das Jahr 2012 wurden noch 0,25 Cent je Anteilsschein ausbezahlt. Das Unternehmen profitierte zudem von der verstärkten Kooperation mit der Raiffeisen-Versicherung und der Raiffeisen-Bankengruppe, die Anfang 2013 eingegangen wurde. In den Bankfilialen werden verstärkt Produkte der Uniqa-Versicherung angeboten. Die verrechneten Prämien zogen im Vorjahr konzernweit um 6,2 Prozent an.
Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr wollte Brandstetter nicht geben. Nur so viel: Man wolle den Vorsteuergewinn deutlich steigern. Der Vorstand hat sich im Zuge des Konzernumbaus zum Ziel gesetzt, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bis 2015 um bis zu 400 Mio. Euro steigern zu wollen. (nst)
("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.03.2014)