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Zwei Jugendliche nach Mopedunfall in Retz gestorben

Die Presse (Clemens Fabry)
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Der 16-jährige Lenker und sein 17-jähriger Beifahrer starben trotz Wiederbelebungsversuche noch an der Unfallstelle.

Zwei Todesopfer hat ein Mopedunfall Samstagfrüh im Weinviertel gefordert. Der 16-jährige Lenker und sein 17-jähriger Beifahrer starben trotz  Wiederbelebungsversuchen noch an der Unfallstelle. Sie waren laut NÖ Landespolizeidirektion nach einem Sturz auf die Gegenfahrbahn geschlittert und von einem Pkw überfahren worden. Das Moped fing Feuer.

Die die Jugendlichen waren gegen 4.00 Uhr im Ortsgebiet von Retz (Bezirk Hollabrunn) auf Höhe des Friedhofs zunächst gegen eine Schneestange geprallt, die zerbrach, schilderte die Polizei den Hergang. Beim Versuch, nach links auszulenken, verlor der Lenker die Kontrolle und stürzte. Das Moped schlitterte samt den Burschen auf die Gegenfahrbahn unmittelbar vor das Fahrzeug eines 55-Jährigen, der mit seiner Frau stadtauswärts unterwegs gewesen war.

Der Autofahrer versuchte noch zu bremsen, konnte aber nicht mehr anhalten und überfuhr das Moped sowie die jungen Männer, so die Polizei. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Kleinkraftrad rechts in ein Beet geschleudert und geriet in Brand.

Nach Informationen des NÖ Landesfeuerwehrkommandos wurde ein in unmittelbarer Nähe des Unfallorts wohnender Feuerwehrmann durch den Lärm des Unfalls aufgeweckt und lief sofort aus dem Haus. Um die schwer verletzten Unfallopfer zu schützen, bekämpfte er mit einem Feuerlöscher sofort die Flammen und alarmierte gleichzeitig seine Kameraden der Feuerwehr Retz, die den Brand löschten.

Wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte gemeinsam mit Helfern des Roten Kreuzes und eines Notarztes ein. Fast 45 Minuten kämpften Feuerwehrleute, Sanitäter und Notarzt um das Leben der Jugendlichen. Beide starben jedoch trotz  Wiederbelebungsversuche noch an der Unfallstelle. Laut "144 - Notruf NÖ" waren zwei Notarztwagen und zwei Rettungsfahrzeuge angerückt. Die Pkw-Insassen blieben unverletzt.

(APA)