Das kann noch heiter werden

Viereinhalb Jahre Hypo-Gemurkse reichen wohl nicht: Die Hypo-Alpe-Adria-Taskforce braucht noch eine Woche länger für ihren Endbericht.

Schließlich muss man ja, wie man hört, die von Taskforce-Chef Ewald Nowotny so ungeliebte Hypo-Insolvenz noch einmal so hinrechnen, dass wirklich glaubhaft der schon einmal aus der Nationalbank gesickerte Fantastilliarden-Schaden herauskommt.

Österreich halt. Angesichts der geopolitischen Lage (siehe oben) aber ein bisschen beunruhigend. Denn ein paar hundert Kilometer östlich von Wien schlittert gerade die Ukraine der Staatspleite entgegen. Und das könnte rundum Zweitrundeneffekte auslösen, gegen die sich eine Hypo-Insolvenz wirklich wie die berühmte Lercherl-Flatulenz ausmacht. Mit österreichischen Banken mitten im Geschehen. Das kann noch heiter werden.

Wenn das eintritt, brauchen wir eine entschlossen handlungsfähige Regierung samt ebensolcher Banken-Taskforce. Hat jemand eine Idee, wo wir so etwas auf die Schnelle herkriegen?

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2014)

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