Abgang

Designerin Sarah Burton verlässt Alexander McQueen

Sarah Burton bei den Fashion Awards 2016 in London.
Sarah Burton bei den Fashion Awards 2016 in London.Reuters/Neil Hall
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Die 49-Jährige, die auch das Brautkleid von Prinzessin Catherine entwarf, tritt nach 13 Jahren als Chefdesignerin des britischen Labels zurück. 

Ende September wird die letzte Kollektion von Sarah Burton für Alexander McQueen bei der Pariser Modewoche präsentiert werden. Die 49-Jährige war 13 Jahre lang als Chefdesignerin für das britische Modehaus tätig.

In der offiziellen Pressemitteilung spricht sie davon, dass ihr die Marke 26 Jahre lang als Art Zuhause diente. Denn Burton begann 1998 als Praktikantin im Unternehmen, wurde zur Vertrauten und rechten Hand des Gründers Lee Alexander McQueen.

Wer Burton nachfolgen wird, ist noch nicht bekannt. Alexander McQueen gehört zum Modekonzern Kering, dem auch Labels wie Gucci, Saint Laurent, Bottega Veneta oder Balenciaga unterstehen.

Kering steht aufgrund schwacher Umsätze im ersten Halbjahr unter Druck. Der neue Vorstandsvorsitzende Gianfilippo Testa soll dafür sorgen, dass Kering besser aufgestellt ist um sich mit dem Konkurrenzen LVMH messen zu können. Außerdem will man laut „WWD“ nicht so abhängig von Gucci sein. Im Vorjahr sorgte das Label für 67 Prozent des Betriebsgewinns des Modekonzerns.

>>> „WWD“


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