In einem freundlichen europäischen Börsenumfeld konnte der heimischen Markt im Frühgeschäft etwas deutlicher zulegen.
Die Wiener Börse ist am Donnerstag mit festerer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.570,65 Punkten nach 2.545,71 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Plus von 24,94 Punkten bzw. 0,98 Prozent.
In einem freundlichen europäischen Börsenumfeld konnte der heimischen Markt im Frühgeschäft etwas deutlicher zulegen. Nach oben geführt wurde der ATX vor allem von den klaren Kursgewinnen der heimischen schwergewichteten Bankentitel.
Banktitel stark
Erste Group verbuchten an der Spitze der Kursliste einen Gewinn von 2,11 Prozent. Raiffeisen erholten sich um 2,07 Prozent. Am dritten Platz legte die Versicherungsaktie Vienna Insurance Group um 1,59 Prozent zu. voestalpine stärkten sich um 0,87 Prozent.
Immofinanz legten 0,61 Prozent zu. Unter den weiteren Schwergewichten verbesserten sich OMV und Andritz jeweils um etwa 0,50 Prozent. Leichter präsentierten sich hingegen Telekom Austria mit einem Minus von 0,19 Prozent. EVN-Papiere fielen um 0,33 Prozent. Bereits zur Wochenmitte waren die Titel des niederösterreichischen Versorgers um mehr als zwei Prozent zurückgegangen.
Dünne Meldungslage
Die Meldungslage zum heimischen Markt gestaltet sich noch sehr dünn. Impulse könnte die am frühen Nachmittag anstehende EZB-Leitzinsenscheidung liefern. Zudem stehen die weiteren Entwicklungen rund um die Ukraine im Blickfeld.
Der ATX Prime notierte bei 1.279,87 Zählern und damit um 0,88 Prozent oder 11,18 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 24 Titel mit höheren Kursen, zehn mit tieferen und keiner unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt (Vortag: 611.555) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von (20,57) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)