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Iran kritisiert Österreich und Ashton

AUSTRIA IRAN DIPLOMACY
Archivbild Ashton und Kur7zAPA/EPA/DRAGAN TATIC
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Die EU-Außenbeauftragte traf offenbar in der österreichischen Vertretung in Teheran mit Menschenrechtsaktivistinnen zusammen.

Das iranische Außenministerium hat am Montag die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wegen Gesprächen mit Menschenrechtsaktivistinnen während ihrer Iran-Reise kritisiert - und die österreichische Botschaft, in der das Treffen offenbar stattfand.

Außenamtssprecherin Marzieh Afkham kritisierte laut der Nachrichtenagentur IRNA, das "inoffizielle" Treffen sei nicht vom iranische Außenministerium koordiniert worden und der geplanten Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Iran und der EU nicht förderlich.

Ashton selbst hatte am Sonntag gesagt, sie habe sich anlässlich des Weltfrauentages mit iranischen Frauen getroffen. Laut der Nachrichtenagentur Fars sprach sie mit Dissidentinnen, die 2009 in die Demonstrationen gegen das Regime verwickelt waren, darunter die Frauenaktivistin Narges Mohammedi.

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) befand sich am Montagnachmittag auf dem Rückflug von einem Besuch in Kiew und war daher für keine Stellungnahme zu erreichen.

(APA/Reuters/dpa)