Die angeschlagene Rumänien-Tochter der teilstaatlichen österreichischen Bank ÖVAG will sich in großem Umfang von faulen Krediten trennen.
Bukarest. Die rumänische ÖVAG-Tochter will Darlehen mit einem Nominalwert von 490 Millionen Euro verkaufen. Damit trenne sich die Bank von einem Großteil ihrer faulen Kredite im Immobilienbereich, erklärte der Präsident der Volksbank Rumänien, Benoit Catel. Sie hatten der Bank in den vergangenen Jahren massiv zu schaffen gemacht. Weil sich die Wirtschaft in dem Land nicht so gut entwickelt hat wie gedacht, konnten viele Firmen und Privatkunden ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen.